
Aktuelles
Kirche im Grünen
Mit Beginn des Sommers starten jedes Jahr auch die Gottesdienste im Grünen der evangelischen Kirche. Über 800 Angebote stehen 2010 auf dem Programm. Alle, die gerne eine Wanderung mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel verbinden wollen oder einen Ausflug dafür unternehmen möchten, finden die Termine im Internet unter: www.berggottesdienst.de und www.kircheimgruenen.de
Stiftung Wort und Tat ist online
Die Stiftung „Wort und Tat – Stiftung des Evang.-Luth. Dekanatsbezirks München“ hat ab sofort eine eigene Website. Die Stiftung kümmert sich schwerpunktmäßig um die Arbeit mit alten, benachteiligten und behinderten Menschen. Darüber hinaus unterstützt und verwaltet Wort und Tat andere kirchliche Stiftungen. Sie fungiert als Dachstiftung, beispielsweise für Gemeinden und Einrichtungen, die nicht über genügend Kapital verfügen, eine eigene Stiftung zu gründen. Sämtliche Informationen zur Stiftung können nun unter www.stiftung-wort-und-tat.de abgerufen werden.
Interdisziplinärer Philologentag des Evang.-Luth. Dekanats München
„Menschenwürde und Schulklima“ lautet das Thema des Interdisziplinären Philologentags für Lehrerinnen und Lehrer an weiterführenden Schulen. Die Veranstaltung findet am Freitag, 15. Oktober 10, statt. Die Tagung beginnt um 9.00 Uhr im Schloss Fürstenried (Forst-Kasten-Allee 103) und endet gegen 16.00 Uhr. Information und Anmeldung (bis 30.09.10) unter Tel. (089) 28 66 19-10 oder per E-Mail dekanat-muc@elkb.de.
Programm zum Download
Macht Barmherzigkeit - Weg der Hoffnung im Münchner Norden
Auf dem Weg zum 2. Ökumenischen Kirchentag in München haben evang. und kath. Gemeinden und soziale Einrichtungen im Münchner Norden ein ungewöhnliches Kunstprojekt realisiert. Die einstige „Fürstenachse“ von Schloss Schleißheim zur Münchner Innenstadt wird jetzt von einem „Weg der Hoffnung“ durchkreuzt. An sieben Stationen werden die in Matthäus 25 beschriebenen sieben Werke der Barmherzigkeit in Kunstwerken dargestellt. Die dauerhaft vor den Einrichtungen aufgestellten Arbeiten mit dem Titel „Macht Barmherzigkeit" sollen zeigen, dass die Stadtteile gerade auch durch ihre sozialen Netzwerke lebens- und liebenswert sind.
Vor jeder der sieben Einrichtungen wurde ein Werk der Barmherzigkeit künstlerisch umgesetzt. Diese elementaren Taten der christlichen Nächstenliebe sind: Gefangene besuchen (Dominikuszentrum), Hungrige speisen (Kinderhaus Lichtblick Hasenbergl), Durstige tränken (Wichernzentrum), Kranke pflegen (Wohnstift Augustinum), Fremde beherbergen (St. Katharina von Siena), Nackte bekleiden (Hoffnungskirche) und Tote bestatten (Heilig-Kreuz-Kirche). Mehr Informationen unter www.macht-barmherzigkeit.de
Meditationsangebote der evangelischen Kirche: Sitzen in der Stille
Im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk München gibt es in vielen Kirchengemeinden und Einrichtungen Angebote für "Wege zur Meditation" und "Meditatives Tanzen". Mehr Informationen auch unter www.meditationsverein.de.
Download Faltblatt "Sitzen in der Stille"
Download Faltblatt "Meditation im Tanz"
Ansprechstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs
Zentrale Ansprechpartnerin für Opfer sexuellen Missbrauchs im Raum der bayerischen Landeskirche ist Dr. Johanna Beyer, direkt zu erreichen unter Tel. 089/5595-522 oder johanna.beyer@elkb.de. Die Ansprechstelle ist zur absoluten Vertraulichkeit verpflichtet. Ohne Einwilligung des/der Betroffenen werden grundsätzlich keine Informationen an kirchliche oder staatliche Stellen weitergegeben.
Soforthilfe für Opfer
Nicht die ganze Kirche, aber ganz Kirche: die Evangelischen Dienste
Inzwischen sind Sie ein selbstverständlicher und unverzichtbarer Teil der Großstadt geworden: die Evangelischen Dienste München (EDM). Als Teil der evangelischen Kirche sind sie die „Spezialisten“ für bestimmte Themen oder Lebenslagen: für Ratsuchende, für Kranke und deren Angehörige, für Menschen mit und ohne Behinderungen, für Migrantinnen und Migranten oder Alleinerziehende und viele mehr. Derzeit gibt es 23 verschiedene Einrichtungen, Dienste und Vereine, zusätzlich die Krankenhausseelsorge und die Studentengemeinden. Mehr Informationen hier zum Download.
Damit Leben und Glauben gelingen können
Die Dekanatssynode hat folgende Stellungnahme zum Thema Zivilcourage verabschiedet:
„,So gehe hin und tu desgleichen` (Lk 10,37), so werden wir von Jesus aufgefordert, dem Beispiel des barmherzigen Samariters zu folgen und denen zu helfen, die in gefährliche Situationen kommen. Dies muss keiner alleine tun, es gilt andere anzusprechen, gemeinsam aufzutreten und einzutreten für eine humane Gesellschaft. Zivilcourage ist bei jeder Form von Ungerechtigkeit oder Diskriminierung gefordert. Denn wir als Mitglieder der evangelischen Kirche tragen Verantwortung dafür, dass das Miteinander in unserer Gesellschaft friedlich und menschenwürdig verläuft. Deshalb sind wir alle aufgerufen, uns für das Leben und die Rechte des Nächsten einzusetzen. Mit dem Beitritt zur Initiative „Münchner Courage“ will die evangelische Kirche mit Worten und Taten in Gemeinden, Diakonie und Einrichtungen das Bewusstsein für mehr Solidarität und größere Hilfsbereitschaft stärken und zur tätigen Nächstenliebe beitragen. Wir unterstützen deshalb die Kundgebung „Nimm dein Herz in die Hand - Mit mehr Mut gegen Gewalt“ am 20. Dezember 09, 14 Uhr, auf dem Odeonsplatz in München.“ (siehe Pressemeldungen)
Jugend in der Kirche und Jugend als Teil der Kirche
Die Evangelische Jugend München (EJM) hat ein Positionspapier zum Thema „Jugend in der Kirche – Jugendkirche?!" erarbeitet. In diesem Papier wird eine mittel- und langfristige Perspektive für die Jugendarbeit im Dekanatsbezirk München entwickelt. (siehe Pressemeldungen, Ergebnisse der Dekanatssynode vom 3.2.09)
Download Positionspapier
Antrag an die Landessynode zur Verbesserung der Personalsituation in evangelischen Kindertagesstätten
Evangelische Kindertagesstätten im Dekanatsbezirk München finden zunehmend kein qualifiziertes Personal mehr. Die Dekanatssynode führt die Gründe dafür vor allem auf die tariflich bedingte unzureichende Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher sowie die hohen Lebenshaltungskosten im Großraum München zurück. Sie wird deshalb einen Antrag an die Landessynode stellen, in dem sie eine angemessene Entgeltstufe für die Mitarbeitenden in den Kindertagesstätten fordert. Darüber hinaus wird die Landeskirche aufgefordert, auf politischer Ebene mit der Staatsregierung in Verhandlung zu treten, um grundsätzliche Verbesserungen im Bereich der Kindertagesstätten zu erreichen. (siehe Pressemeldungen, Ergebnisse der Dekanatssynode vom 3.2.09)
Handreichung zur Nutzung von Kirchenräumen
Die evangelische Kirche hat ein eigenes Verständnis von der Heiligkeit von Kirchenräumen. Jeder Raum kann zum Gottesdienstort werden und jeder Gottesdienstraum kann außerhalb von Gottesdiensten anderweitig genutzt werden. Eine breite Nutzung von Kirchenräumen sollte aber sorgfältig geprüft werden, um das Wesen des Kirchenraumes ebenso wenig zu verletzen wie die Gefühle der Menschen, die den Raum lieben und achten. Der theologische Ausschuss hat zur Nutzung von Kirchenräumen eine Stellungnahme formuliert, die die Dekanatssynode nun als Handreichung verabschiedet hat. Sie soll den Kirchengemeinden und Einrichtungen als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt werden. (siehe Pressemeldungen, Ergebnisse der Dekanatssynode vom 3.2.09)
Download Handreichung zur Nutzung von Kirchenräumen
Die Dekanatssynode hat sich umfassend mit dem Thema „Sonntagsschutz" auseinandergesetzt und folgende Stellungnahme verabschiedet:
„Die Dekanatssynode des Evang.-Luth. Dekanatsbezirks München setzt sich klar und unmissverständlich für den Sonntagsschutz und gegen die fortschreitende Ökonomisierung des Sonntags ein. Der Schutz des Sonntags entspringt biblischen Wurzeln und ist auch für die Gesellschaft, die Familie und den Einzelnen von hoher Bedeutung. „Unsere Gesellschaft ist in vielfältiger Weise vom Verlust tragender Strukturen bedroht. Dazu gehören der Wechsel von Arbeit und Ruhe, Konsum und Verzicht." (aus: Gemeinsames Wort der ELKB zum Schutze des Sonntags, Landessynode November 2003)In Zeiten der zunehmenden Arbeitsverdichtung muss darauf geachtet werden, dass es noch Ruheinseln gibt, die unangetastet bleiben. Der freie Sonntag ist für den gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes sowie für Aktivitäten im Familien- und Freundeskreis oder für persönliche Unternehmungen wichtig. Auch ehrenamtliches Engagement lebt davon, dass weite Teile der Bevölkerung einen gemeinsamen freien Tag in der Woche haben. Deshalb fordert die Dekanatssynode die Kommunen und alle politisch Verantwortlichen auf, der Aufweichung des Sonntagsschutzes eine klare Absage zu erteilen." (München, 6. Mai 08)
