Glaube + Leben
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InterKulturell Evangelisch in München

 

IKEM - InterKulturell Evangelisch in München ist ein Forum für fremdsprachige evangelische Gemeinden und Gebetsgruppen in München und Oberbayern. Derzeit gibt es 18 IKEM-Gemeinden aus Europa (Ungarn, Finnland, Schweden, Lettland, Niederlande, Deutschland); Afrika (Äthiopien/Oromo, Togo, DR Kongo, Ghana); Asien (Indonesien, Korea, China, Japan) und den USA.

Die Gemeinden sind unterschiedlich organisiert. Es gibt Gebetsgruppen, die sich privat treffen, aber auch eingetragene Vereine und Kirchengemeinden.

Das Angebot der einzelnen Gemeinden reicht von muttersprachlichen und/oder zweisprachigen Gottesdiensten und Bibelkreisen über Sonderseelsorge (z.B. Krankenhaus, Gefängnis), Besuchsdienste (z.B. in Familien, Flüchtlingsunterkünften) und Gemeindefreizeiten oder –festen (z.B. Weihnachtsbazare, Kinderfeste, Mütterkreise) bis hin zu Chören und Orchestern.

Theologisch umfassen die IKEM-Gemeinden das gesamte evangelische Spektrum: evangelisch-lutherisch, evang.-reformiert, charismatisch, pfingstkirchlich, freikirchlich, methodistisch, anglikanisch und baptistisch.

Zweimal im Jahr treffen sich die IKEM-Gemeinden auf Einladung des Evang.-Luth. Dekanats München. Die regelmäßigen IKEM-Treffen dienen unter anderem dem gegenseitigen Austausch, dem Kontakt zur evangelischen Kirche in München, und um gemeinsam Gottesdienste zu feiern. Dabei werden auch Probleme, Bedürfnisse und Anliegen der fremdsprachigen Geschwister erörtert. Es wird über gemeinsame Feste und Gottesdienste sowie thematische Angebote diskutiert. Dort können Kontakte zu anderen Kirchen, kirchlichen Institutionen, Trägern der Freien Wohlfahrtspflege, Vereinen, Initiativen und städtischen bzw. staatlichen Einrichtungen gepflegt und geknüpft werden. Grundsätzlich dient das Forum der gegenseitigen Wahrnehmung, dem gegenseitigen Verständnis und der Verständigung.

IKEM wurde 1994 vor dem Hintergrund fremdenfeindlicher Übergriffe in Deutschland gegründet, bis zu dieser Zeit waren ausländische bzw. fremdsprachige Schwestern und Brüder kaum in kirchliche Strukturen eingebunden.