Pressemeldungen

Katholikenrat und Dekanatssynode tagen erstmals gemeinsam

„Starkes ökumenisches Signal“ im 500. Jahr nach der Reformation

Erstmals tagen der Katholikenrat der Region München und die Evangelisch-Lutherische Dekanatssynode München am Freitag, 28. April, gemeinsam. Die jeweils höchsten Gremien der katholischen und evangelischen Christen in der Region München wollen damit im 500. Jahr nach der Reformation ein „starkes ökumenisches Signal“ senden, wie Johanna Rumschöttel, Vorsitzende des Katholikenrates, und Barbara Kittelberger, Stadtdekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks München, in ihrer gemeinsamen Einladung betonen: „Wir brauchen einander, um den christlichen Glauben heute und morgen erfahrbar zu machen und in die Gesellschaft hinein zu wirken. Auf diesem Weg wird es uns auch gelingen, Neues zu beginnen.“

500 Jahre Reformation: Münchens erstes protestantisches Gotteshaus

Festakt anlässlich der Enthüllung einer Erinnerungstafel im Comité-Hof der Residenz

Die Evangelische Kirche in der Region München gedenkt anlässlich des Jubiläumsjahrs „500 Jahre Reformation“ der Anfänge der Geschichte der Protestanten in München. Mit der Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat wird künftig auf einer Tafel in der Residenz an das erste protestantische Gotteshaus in München erinnert. Es befand sich an der Stelle des heutigen Comité-Hofs. 1799 wurde es für die protestantische Kurfürstin Karoline von Baden und ihr Gefolge eingerichtet und am 6. April 1800 eingeweiht. Beim Festakt am 5. April sprachen Staatsminister Dr. Markus Söder, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Stadtdekanin Barbara Kittelberger jeweils Grußworte.

500 Jahre Reformation: Münchens erstes protestantisches Gotteshaus

Festakt anlässlich der Enthüllung einer Erinnerungstafel im Comité-Hof der Residenz

Die Evangelische Kirche in der Region München gedenkt anlässlich des Jubiläumsjahrs „500 Jahre Reformation“ der Anfänge der Geschichte der Protestanten in München. Mit der Unterstützung des „Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat“ wird künftig auf einer Tafel in der Residenz an das erste protestantische Gotteshaus in München erinnert. Es befand sich an der Stelle des heutigen Comité-Hofs. 1799 wurde es für die protestantische Kurfürstin Karoline von Baden und ihr Gefolge eingerichtet und am 6. April 1800 eingeweiht. Herzlich laden wir Sie deshalb ein zur

Enthüllung der Erinnerungstafel
„Münchens erstes evangelisches Gotteshaus“
am 5. April um 10 Uhr
im Comité-Hof, Eingang Cuvilliés-Theater

Am Festakt nehmen Staatsminister Dr. Markus Söder, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Stadtdekanin Barbara Kittelberger jeweils mit einem Grußwort teil. Die Veranstaltung wird mit Musik aus der Zeit umrahmt. Darüber hinaus wird begleitend eine Ausstellung zur „Chronik der Protestanten in München“ gezeigt, die bis 30. April im Comité-Hof besichtigt werden kann. Im Anschluss findet ein Stehempfang statt.

Wichtige Ergebnisse der Dekanatssynode vom 14. März 2017

Miteinander der Religionen
Schwerpunktmäßig befasste sich die Dekanatssynode in der Sitzung mit dem Thema „Miteinander der Religionen“ im Dekanatsbezirk München. Stadtdekanin Barbara Kittelberger berichtete über die interkonfessionelle Vielfalt, die bilateralen Beziehungen der Religionsgemeinschaften und den Rat der Religionen. Das konfessionelle Miteinander ist durch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in München gewährleistet. Dies zeigt sich beispielsweise jedes Jahr beim „Gottesdienst zur Einheit der Christen“. Die Gemeinschaft reicht von der Heilsarme über die Baptisten, Altkatholiken, Methodisten, Kopten sowie griechisch-orthodoxen und römisch-katholischen Christen bis hin zu den Reformierten und  Lutheranern.

Wichtige Ergebnisse der Dekanatssynode vom 31. Januar 2017

Projekt „Jugend in der Kirche“: Einweihung
Am Sonntag, 23. April 2017, um 18.00 Uhr findet die Einweihung der Jugendkirche und die Wiedereinweihung der Rogatekirche in Ramersdorf statt. Das Kirchenzentrum soll in Zukunft gemeinsam von der Kirchengemeinde Rogate und der Evangelischen Jugend München (EJM) genutzt werden. Dafür wurde das Zentrum umgebaut und erweitert. Aus diesem Anlass berichtete Kirchenrat Klaus Schmucker, Leiter der Evangelischen Dienste München, als Projektverantwortlicher sowie Vertreter der EJM, der Gemeinde und des Kirchengemeindeamtes über die Prozessabschnitte der letzten Jahre, den Umbau der Kirche und den Umzug.

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