Rückblicke

Jedes Jahr: Evangelische Kirche in München auf dem Bennofest

Das Bennofest des Katholikenrates der Region München findet jedes Jahr  im Juni anlässlich des Festes des Münchner Stadtpatrons St. Benno auf dem Odeonsplatz statt. Rund 60 Verbände, Gemeinden, Ordensgemeinschaften und kirchliche Einrichtungen stellen sich vor. In ökumenischer Verbundenheit feiert auch das Evangelisch-Lutherische Dekanat München jedes Jahr mit.


2013: München wird Fairtrade Town!

Die bayerische Landeshauptstadt München wurde am 17. Juli 2013 von TransFair e.V. auf dem Tollwood-Festival im Andechser Zelt als „Fair Trade Town“ ausgezeichnet. Das Evangelisch-Lutherische Dekanat München war mit einem Infostand vor Ort. Auf dem Programm standen zudem eine kabarettistische Lesung von Oberbürgermeister Christian Ude, eine Fair-Fashion-Modenschau und Infostände zum Fairen Handel.

Neben dem Dekanat München waren weitere Kooperationspartner: das Nord Süd Forum München e.V., Earthlink e.V., Fairkauf Handelskontor, Fairtrade Shop, Erzbischöfl. Ordinariat München und viele weitere.

Seit 2013 nimmt das Dekanat München jedes Jahr an den Veranstaltungen der Landeshauptstadt teil.


Seit 2013: Evangelische Stiftungen auf dem Münchner Stiftungsfrühling

Seit März 2013 findet alle zwei Jahre der Münchner Stiftungsfrühling statt. Mehr als 150 Stiftungen nehmen mit Workshops, Führungen und Konzerten daran teil. Unter den Überschriften „Bildung" und „Soziales“ präsentieren sich auch zahlreiche evangelische Stiftungen mit Informationsständen (2013: HVB Forum, 2015: BMW Welt)

Darüber hinaus gibt es verschiedene Veranstaltungen, bei denen evangelische Stiftungen ihre Arbeit vorstellen. Der Stiftungsfrühling wird vom Sozialreferat der Stadt München und der Münchner Kultur GmbH organisiert und findet das nächste Mal 2017 statt.  Informationen unter www.muenchnerstiftungsfruehling.de

Evangelische Kirche für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat

Pressestatement des Münchner Bündnisses für Toleranz zum Auftakt des NSU-Prozesses
Das Münchner Bündniss für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat hat zum Auftakt des NSU-Prozesses am 17.04.2013 in München ein Statement verfasst: Pressestatement zum Download

Stellungnahme der Dekanatssynode zu den Aktivitäten der Partei „Die Freiheit“
Die Dekanatssynode hat sich in der Sitzung mit den Aktivitäten der Partei „Die Freiheit“ beschäftigt und eine Stellungnahme verfasst, um die Haltung der Evangelischen Kirche in München deutlich zu machen. Die Synode verurteilt die Aktivitäten der Partei aufs Schärfste. Als Teil des von allen Parteien getragenen demokratischen Bündnisses ‚München ist bunt‘ stellt sie sich gegen jede Form von Rechtspopulismus und schließt sich der Stellungnahme des Katholikenrates der Region München vom 19. April 2013 an.

Kampagne der Evangelischen Jugend: „Die Welt ist bunt – Gott sei Dank“
Im Rahmen der „Weiße Rose-Gedenktage“ zum 70. Todestag der Geschwister Scholl stellte die Evangelische Jugend München (EJM) gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend München (BDKJ) am Samstag, 23.2. 2013 in St. Markus die Kampagne „München ist bunt - Gott sei Dank!“ vor. Ziel der Kampagne ist es, eine Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus anzustoßen. Dazu stellen die Jugendverbände zurzeit Arbeitshilfen und Informationsmaterial zusammen.Die Vorsitzenden der beiden Jugendverbände überreichten Stadtdekanin Barbara Kittelberger ein Schild: „Die Welt ist bunt – Gott sei Dank!“ – „Rechtsextremismus zerstört“ und ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier, das sich klar gegen jegliche Form von rechtem Gedankengut und für Nächstenliebe, Solidarität und Demokratie in unserer Gesellschaft ausspricht. Das erste Schild wurde am Samstag im Eingangsbereich von St. Markus angebracht. Die Aktion soll möglichst viele Kirchengemeinden und Einrichtungen dafür gewinnen, dieses Schild aufzuhängen und ein deutliches Zeichen gegen Rechtspopulismus zu setzen. Das Schild kann bei der EJM bestellt werden unter, Tel. 089-12396-117. Weitere Infos zur Aktion unter www.ej-muenchen.de.

2009: Kundgebung „Nimm dein Herz in die Hand - Mit mehr Mut gegen Gewalt“

Die Dekanatssynode hat folgende Stellungnahme zum Thema Zivilcourage verabschiedet:
„,So gehe hin und tu desgleichen` (Lk 10,37), so werden wir von Jesus aufgefordert, dem Beispiel des barmherzigen Samariters zu folgen und denen zu helfen, die in gefährliche Situationen kommen. Dies muss keiner alleine tun, es gilt andere anzusprechen, gemeinsam aufzutreten und einzutreten für eine humane Gesellschaft. Zivilcourage ist bei jeder Form von Ungerechtigkeit oder Diskriminierung gefordert. Denn wir als Mitglieder der evangelischen Kirche tragen Verantwortung dafür, dass das Miteinander in unserer Gesellschaft friedlich und menschenwürdig verläuft. Deshalb sind wir alle aufgerufen, uns für das Leben und die Rechte des Nächsten einzusetzen. Mit dem Beitritt zur Initiative „Münchner Courage“ will die evangelische Kirche mit Worten und Taten in Gemeinden, Diakonie und Einrichtungen das Bewusstsein für mehr Solidarität und größere Hilfsbereitschaft stärken und zur tätigen Nächstenliebe beitragen. Wir unterstützen deshalb die Kundgebung „Nimm dein Herz in die Hand - Mit mehr Mut gegen Gewalt“ am 20. Dezember 09, 14 Uhr, auf dem Odeonsplatz in München.“ (siehe Pressemeldungen)

2008: Die Evangelische Kirche beim Stadtjubiläum  -
„850 Jahre München"

Anlässlich des Münchner Stadtgeburtstags 2008 organisierten zahlreiche evangelische Gemeinden und Einrichtungen verschiedenste Aktivitäten zum Thema „Brücken bauen". Dazu zählten zum Beispiel:

  • Abendliche Vortragsreihe „Religionspolitik in München  - Stationen der Stadtgeschichte“  der Evangelischen Stadakademie
  • Chornächte „Münchner Chöre singen zum 850. Stadtgeburtstag“  in den Gemeinden St. Johannes, St. Lukas und St. Markus. (Im Rahmen von „Die Lange Nacht der Musik“)
  • Ökumenischer Gottesdienst im Dom
  • Interkultureller Evangelischer Gemeindetag, Hoffnungskirche Freimann
  • „Brücken zur Demokratie – Gespräche mit Zeitzeugen“, mit der Evangelischen Jugend München (im Rahmen des Altstadtringfestes)
  • „Klangbrücke über die Isar“, der Posaunenchöre  von St. Lukas ( im Rahmen des Isarbrückenfestes)
  • „Suppen-Fest“,  unter Beteiligung der Lukaskirche, der Evangelischen Jugend, Kreuzkirche, Kircheküche der Versöhnungskirche-Harthof und vielen mehr
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Evangelisch in München: „Kirche im Spiel" bei der WM 2006

Die evangelische Kirche war im Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 mit Gottesdiensten, Gemeindefesten, Turnieren, Public Viewing und vielen weiteren Veranstaltungen.

Ein Höhepunkt war der ökumenische Gottesdienst zur WM-Eröffnung im Dom mit dem EKD Ratsvorsitzenden Landesbischof Dr. Wolfgang Huber, dem Vorsitzenden der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz Karl Kardinal Lehmann, Friedrich Kardinal Wetter und Landesbischof Dr. Johannes Friedrich. Gläubige und Fußballfans aus der ganzen Welt nahmen daran teil.

Ein Beitrag der evangelischen Kirche für eine gastfreundliche Stadt waren die „Kirche-im-Spiel"-Serviceteams. An zentralen Orten in der Stadt standen während der Fußballweltmeisterschaft haupt- und ehrenamtliche Helfer als Ansprechpartner für die WM-Gäste bereit. Ihre Aufgabe war es, bei allen größeren und kleineren Sorgen zu beraten, zu begleiten und zu informieren – aber auch alle geistlichen Fragen und religiöse Bedürfnisse aufzunehmen.  Die evangelische Kirche war zudem mit einem Informationsstand am Marienhof vertreten.

2005: Am „Ort der Weltreligionen“ auf der Bundesgartenschau

Die fünf großen in München vertretenen Weltreligionen - Buddhismus, Hinduismus, Islam, Christentum und Judentum - waren auf der BUGA 2005 mit einem „Ort der Weltreligionen“ vertreten.  Dort luden sie mit zahlreichen Veranstaltungen und Gottesdiensten zum „Perspektivenwechsel“ ein, dem damaligen Motto der BUGA.

Heute ist der „Ort der Weltreligionen“, ein kreisförmiger Platz von 24 Metern Durchmesser und Natursteinblöcken, die jeder eine Weltreligion verkörpern, ein fester Bestandteil des Landschaftsparks Riem.