Aktuelles

Zentraler Festgottesdienst zum Reformationstag

„Glaube ist eine verwegene Zuversicht“ war das Thema des zentralen Festgottesdienstes mit Abendmahl zur Reformation. Dazu hatte das Evangelisch-Lutherische Dekanat München am Montag, 31. Oktober 2016 um 19 Uhr in die St. Matthäuskirche eingeladen. Die Predigt hielt Stadtdekanin Barbara Kittelberger. Es sang der Münchner Motettenchor unter der Leitung von Benedikt Haag. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Stehempfang im Gemeindesaal statt.

Virtueller Weltkirchentag in München

Am Samstag, 8. Oktober fand der „Virtuelle Weltkirchentag“ im Rahmen des Reformationsjubiläumsjahrs „Luther 2017“ auch in München statt. Unter dem Motto „Die Frucht der Gerechtigkeit ist Friede“ wurde das Virtual Global Church Festival um 15.30 Uhr mit Stadtdekanin Barbara Kittelberger, Pfarrer Roger Schmidt, Studienleiter des Collegium Oecumenicum und Diakon Dietmar Frey in St. Markus eröffnet. Um 16 Uhr wurde ein Online-Gottesdienst gefeiert. Anschließend gab es ab 16.45 Uhr Gesprächsgruppen mit internationalen Partnerkirchen in beispielsweise Malaysia, Ungarn und Brasilien.

Aktion des ebw: 95 Thesen ab Oktober an Kirchen und Einrichtungen

Ohne das modernste Medium in Luthers Zeit, das Flugblatt, hätte die Reformation nicht stattgefunden. Zugleich ist die Sprache der 95 Thesen mittelalterlich. Der Gegensatz von modernem Medium und mittelalterlicher Sprache soll durch die Verbindung von QR-Code und Luthers 95 Thesen auch heute erfahren werden. An vielen evangelischen Kirchen und Einrichtungen im Dekanatsbezirk München wird ab Oktober 2016 jeweils eine These an der Eingangstür angebracht. Wer bis zum Oktober 2017 Selfies mit sich selbst und mindestens 20 Thesentüren schießt und ans Evangelische Bildungswerk München (ebw) übermittelt, bekommt vom ebw den Goldenen Thesenpass! Diese Urkunde gibt es exklusiv und nur bei uns. Sie ist ein schönes Erinnerungsstück an das Reformationsjubiläumsjahr. Die Eröffnung der Aktion mit Stadtdekanin Barbara Kittelberger findet an der Tür des Evangelischen Forums, Herzog-Wilhelm-Straße 24, am 24. Oktober um 14.00 Uhr statt. Mehr Informationen unter
www.95thesen.ebw-muenchen.de

Hilfe für Menschen nach dem Amoklauf

Menschen, die direkt oder indirekt von der Gewalttat am vergangenen Freitag betroffen sind, können sich an die Beratungsstelle „Münchner Insel“ wenden. Die in Traumafachberatung geschulten Mitarbeitenden stehen in den nächsten Wochen von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr für Gespräche zur Verfügung (donnerstags 11 – 18 Uhr). Damit bieten sie in der Ferienzeit gerade auch Schülerinnen und Schülern eine Anlaufstelle. Die Beratung kann ohne vorherige Terminvereinbarung in Anspruch genommen werden, falls erforderlich auch mehrfach. Sie erfolgt anonym, kostenfrei und vertraulich. Bei Bedarf vermitteln die Mitarbeitenden an Facheinrichtungen weiter. Die „Münchner Insel“ berät seit schon seit Montag zahlreiche von den Ereignissen betroffene Menschen und deren Angehörige. Sie arbeitet eng mit der Krisen-Hotline der Telefonseelsorge, dem Kriseninterventionsdienst KIT und dem Krisendienst Psychiatrie Oberbayern zusammen. Sie befindet sich im Untergeschoß des Marienplatzes und ist unter der Telnummer 089/220041 zu erreichen.

Erste Hilfe für die Seele

Die Evangelische Kirche in der Region München war mit einem Team von Notfallseelsorgern von Freitag bis Dienstag durchgehend im Einsatz. Vor dem Olympiaeinkaufzentrum wurden traumatisierte und verletzte Menschen betreut. Die Seelsorger begleiteten die Polizei zu den Angehörigen. Auch in der Innenstadt waren Teams vor Ort, um in Panik geratende Menschen zu beruhigen. In Münchner Krankenhäusern waren am Wochenende zahlreiche Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger unterwegs, um wie die Notfallseelsorge Verletzte und deren Angehörige zu betreuen. Darüber hinaus konnten direkt und indirekt betroffene Menschen in verschiedenen Betreuungsstellen und im Evangelischen Gemeindehaus in der Riesstraße mit den Seelsorgerinnen und -seelsorgern Gespräche führen und auch übernachten. In den Tagen darauf wurden Kinder, Eltern und Fachkräfte in Kindergärten und Schulen von besonderen Teams besucht. Nach dem Einsatz der Notfall- und Klinikseelsorge sind in den kommenden Wochen nun die Telefonseelsorge und die Münchner Insel besonders gefordert.

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