Pressemitteilungen

Über 30 Konzerte stehen auf dem Programm des größten internationalen Münchner Orgelfestivals

Über 30 Konzerte mit Organistinnen und Organisten aus dem In- und Ausland stehen 2026 auf dem Programm des 13. Münchner Orgelsommers, der vom 9. Juli bis 13. September stattfindet. Das Festival bietet ein breites musikalisches Spektrum – von barocken Meisterwerken über romantische Klangwelten bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Neben den klassischen Orgelkonzerten gibt es auch spezielle Angebote für Nachschwärmer*innen und Familien mit Kindern wie ein Orgelpicknick in der Erlöserkirche oder den Orgelnachmittag im Deutschen Museum, bei dem Kinder spielerisch die Funktion einer Orgel entdecken können. Der Orgelsommer lädt dazu ein, die Orgelmusik in ihrer ganzen Vielfalt neu zu entdecken. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

Münchens erste Protestantin
Vor 250 Jahren wurde Caroline von Bayern geboren – Vortragsabend zum Jubiläum

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Region München feiert dieses Jahr ein denkwürdiges Jubiläum: Vor 250 Jahren, am 13. Juli 1776, wurde die Wegbereiterin der Protestanten, Caroline von Bayern, geboren. Sie kam 1799 als Ehefrau des bayerischen Kurfürsten Max IV. Joseph, ab 1806 König Max I. Joseph, nach München. In einer Zeit des Umbruchs in Bayern mit großen politischen und territorialen Veränderungen trug Caroline von Bayern zusammen mit ihrem Kabinettsprediger Ludwig Friedrich von Schmidt wesentlich zum Entstehen der ersten protestantischen Gemeinde in München bei. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Region München feiert dieses Jubiläum mit einem Vortragsabend über Leben, Wirken und Glauben der Königin am Montag, 13. Juli 2026 um 19 Uhr in St. Markus, Gabelsbergerstr. 6.  Den Vortrag hält Susanne Pfisterer-Haas, Dekanatsfrauenbeauftragte und Historikerin. Stadtdekan Dr. Bernhard Liess spricht ein Grußwort. Kirchenmusikdirektor Holger Boenstedt begleitet den Abend musikalisch. Im Anschluss findet ein Empfang statt.
 

Themenschwerpunkt: Gebäude von heute und die Kirche von morgen
Die Synode beschäftigte sich inhaltlich mit der Zukunft von kirchlichen Gebäuden. Dazu hielt Dr. Steffen Schramm, Leiter des Instituts für kirchliche Fortbildung, den Vortrag „Die Gebäude von heute und die Kirche von morgen“. Schramm zeigte anhand der Entwicklung vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart auf, dass sich der kirchliche Gebäudebestand immer wieder verändert hat, genauso wie das Verständnis von Kirche und Gemeinde. Er kommt zu dem Schluss, dass Kirche sich immer wieder verändern muss, um ihren eigentlichen Aufgaben in einer sich wandelnden Welt gerecht zu werden. Bezogen auf die kirchlichen Gebäude gilt es, die Frage zu stellen, wie mit diesen umgegangen werden muss, damit sie einem neuen Konzept von Kirche dienen können. Die Synode beschäftigte sich im Plenum und in Gruppen mit verschiedenen Aspekten seiner Analyse und seinen Ausführungen.

Gottesdienst zum Tag der Arbeit in der evangelischen Jugendkirche

Der Arbeitsmarkt ist für junge Menschen voller Widersprüche: wachsende Arbeitslosigkeit und gleichzeitiger Fachkräftemangel, Multi-Optionen und berufliche Sackgassen, Karrierechancen und prekäre Beschäftigung. „Gehört uns die Zukunft?“, so lautet das Motto des Gottesdienstes zum Tag der Arbeit, der am Sonntag, 26. April 2026 um 10.30 Uhr in der evangelischen Jugendkirche, Bad-Schachener-Str. 28, stattfindet. Wie viel Zukunftslust oder Zukunftsangst spüren junge Menschen? Wie erleben sie die sich rasant ändernde Arbeitswelt? Und wie könnte eine Zukunft aussehen, die wirklich allen gehört? Darüber kommen Anna-Nicole Heinrich, Präses der EKD-Synode, und Elke Hahn, Geschäftsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Bayern, im Gottesdienst am Sonntag vor dem 1. Mai miteinander ins Gespräch. Veranstalter sind das Evangelisch-Lutherische Dekanat München, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt in Bayern (kda) und die Evangelische Jugend München.

Bericht des Stadtdekans und Bericht aus dem Dekanatsausschuss
Als "epochale Zäsur" bezeichnete Stadtdekan Dr. Bernhard Liess in seinem Bericht an die Synode die Veränderungen, die auf die bayerische Kirche bis 2035 zukommen werden: die Mitgliederzahlen in Bayern werden auf 1 bis 1,5 Mio. sinken, die finanziellen Mittel werden sich halbieren, auch die Anzahl der Mitarbeitenden wird um rund 40 Prozent sinken. Liess appellierte, diese einschneidenden Veränderungen als Chance zu begreifen, unter neuen Bedingungen Kirche neu zu gestalten. Im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München ermögliche die neue Struktur, dass Prozesse besser aufeinander abgestimmt und auch Räume für mehr strategische Diskussionen geschaffen werden könnten. Anfang 2026 werde beschlossen, wie sich die 62 Kirchengemeinden in zehn Nachbarschaftsräumen, die künftig Regionalgemeinden heißen werden, zusammenschließen. Dort werde sich die Frage stellen, ob flächendeckend an allen Orten für alle Zielgruppen noch alle Angebote zur Verfügung stehen müssten.

Pfarrer Philipp Bäumer
Bildrechte EJM/Grünwald

Philipp Bäumer wird neuer Dekanatsjugendpfarrer 

Am Montag, 1. Dezember 2025 tritt Pfarrer Philipp Bäumer seinen Dienst als Dekanatsjugendpfarrer der Evangelischen Jugend München (EJM) an. Er übernimmt die Leitung für eine der größten Jugendeinrichtungen in München. Am Freitag, 5. Dezember 2025 um 18.30 Uhr wird der Theologe von Dekanin Dr. Barbara Pühl, Leiterin der Evangelischen Dienste München, in der Jugendkirche, Bad-Schachener-Str. 28, in sein Amt eingeführt. 

„Philipp Bäumer bringt sowohl Erfahrung mit strategischen Prozessen als auch im unmittelbaren Umgang mit Jugendlichen mit. Beides ist enorm wichtig für diese Aufgabe“, sagt Dekanin Dr. Barbara Pühl. Nach dem Theologiestudium und einer wissenschaftlichen Tätigkeit an der LMU München hat der 42-jährige Pfarrer sowohl in Kirchengemeinde als auch in Kirchenleitung gearbeitet: Seit 2019 war er mit einer halben Stelle als Pfarrer in der Jubilate-Kirche in München und Putzbrunn tätig. Mit der anderen Hälfte der Stelle arbeitete er als persönlicher Referent für den Regionalbischof in München und Oberbayern. 

Termin: Montag, 24. November 2025 um 17 Uhr 
St. Markus Kirche 
Gabelsbergerstraße 6 
80333 München
 

Jedes Jahr sterben rund 100 Menschen in München auf der Straße oder in städtischen Notunterkünften und Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. Und oft sterben sie ohne den Beistand von Familienangehörigen oder dem Freundeskreis. Der Kontakt zur Familie ist meist abgebrochen oder verloren gegangen, und auch Freundschaften lassen sich schwer pflegen, wenn man keinen festen Wohnsitz, kein Zuhause hat. Rund 13.500 Frauen, Männer und Kinder sind derzeit in München wohnungs- oder obdachlos. Die Menschen, die sich in den städtischen Notunterkünften, Beherbergungs-betrieben und anderen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe um sie kümmern, sind oft die einzigen Begleiter am Lebensende und kommen ihren Klient*innen in dieser Phase oft näher als zuvor. Daher müssen auch sie in Würde Abschied nehmen können von den Verstorbenen. Zehn Träger der Wohnungslosenhilfe laden daher am 24. November wieder zum ökumenischen Gedenkgottesdienst für die wohnungslosen Verstorbenen des vergangenen Jahres. 

Dem Himmel ein Stück näher: mit dem Aufzug in die Kuppel von St. Lukas
Der Innenraum der evangelischen Kirche wird derzeit saniert und umgebaut

St. Lukas, vom Architekten Albert Schmidt 1893 erbaut, ist die einzige fast vollständig erhaltene evangelische Kirche des Historismus in München. Der Innenraum des drittältesten evangelischen Gotteshauses in München wird derzeit umfassend saniert und teilweise umgebaut. Um die Schäden an den Wänden zu beheben und die Elektrik zu ertüchtigen, wurde in der Kirche ein Baugerüst aufgestellt, das den gesamten Innenraum umfasst. Zur Halbzeit der Sanierungsarbeiten laden wir Sie herzlich zu einem Presse- und Fototermin auf rund 43 Metern Höhe ein.

Festgottesdienst mit Stadtdekan Dr. Bernhard Liess in St. Matthäus

Das Evangelisch-Lutherische Dekanat München lädt am Freitag, 31. Oktober 2025 um 19 Uhr zum zentralen Festgottesdienst zum Gedenken an die Reformation in die Matthäuskirche ein. Der Gottesdienst ist gleichzeitig der Eröffnungsgottesdienst für das „Bachfest München 2025 – Wege zu Bach in Bayern“. Stadtdekan Dr. Bernhard Liess hält die Predigt. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Münchner Motettenchor und dem Residenzorchester München unter der Leitung von Benedikt Haag. Solisten sind Roswitha Schmelzl, Sopran, Katharina Guglhör, Alt, und Ansgar Theis, Bass. Aufgeführt wird die Kantate „Gott der Herr ist Sonn und Schild“ von Johann Sebastian Bach, die Bach anlässlich des Reformationsfestes 1725 komponierte. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt das Dekanat zu einem Empfang ein.

Rat der Religionen in München setzt Zeichen für Versöhnung

Unter dem Leitwort "Verschieden – aber im Gebet vereint" steht das diesjährige Friedensgebet der Religionen am Mittwoch, 22. Oktober, um 18.30 Uhr in der ehemaligen Karmeliterkirche (Karmeliterstraße 1), das der Rat der Religionen veranstaltet. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Münchner Religionsgemeinschaften lesen und rezitieren Texte aus ihren jeweiligen Heiligen Schriften, singen und sprechen Gebete aus ihren Traditionen. Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, spricht ein Grußwort.