Dekanatsbezirk

Größtes Dekanat der bayerischen Landeskirche

Der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München umfasst ein Gebiet, das etwa dem Großraum München entspricht. Dort leben rund 200.000 (Stand 2020) evangelische Kirchenmitglieder. Der Dekanatsbezirk München ist Teil des Kirchenkreises München-Oberbayern und der größte Dekanatsbezirk der bayerischen Landeskirche, die insgesamt etwa 2,3 Millionen Kirchenmitglieder zählt.

Zum Dekanatsbezirk München gehören 66 Kirchengemeinden, die regional in sechs Prodekanate gegliedert sind. Jedes Prodekanat wird von einem Dekan oder einer Dekanin geleitet.

Gemeindeübergreifende Einrichtungen und Dienste, die teilweise in eigener Rechtsträgerschaft organisiert sind, sowie Sonderseelsorgebereiche (einschließlich Krankenhausseelsorge und Studierendenseelsorge) unterstützen, ergänzen und entlasten die Arbeit der Kirchengemeinden. Sie arbeiten in einer Konferenz zusammen, die vom Leiter/der Leiterin der Evangelischen Dienste München geleitet wird.

Oberstes Gremium des Dekanatsbezirks ist die Dekanatssynode, der haupt- und ehrenamtliche Delegierte angehören. Unter dem Vorsitz des Stadtdekans  tagt die Dekanatssynode rund zehn Mal im Jahr und beschließt zentrale Inhalte und Konzepte der kirchlichen Arbeit in München sowie den Haushalt, die Personalangelegenheiten und Baumaßnahmen des Dekanatsbezirks.

Der Stadtdekan repräsentiert den Dekanatsbezirk in der Öffentlichkeit und hat den Vorsitz im Leitungsgremium, dem die Dekaninnen und Dekane der Prodekanatsbezirke und der Leiter der Evangelischen Dienste München angehören.

Die Grundlagen für die Arbeit im Dekanatsbezirk sind durch eine eigene Satzung festgelegt.
Grundlage für die Zusammenarbeit im Dekanatsbezirk ist die Satzung vom 1.10.2007.