Pressemitteilungen

Beschlussfassung zur Landesstellenplanung
Die Dekanatssynode hat den Vorschlag zur Landesstellenplanung für den Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München beschlossen. Für den Dekanatsbezirk München hat die Landesstellenplanung eine Kürzung von insgesamt 9,64 Prozent zur Folge. Im dekanatsweiten Dienst wird eine Stelle in der Evangelischen Jugend München sowie die halbe Stelle der Beratungsstelle Neue Religiöse Bewegungen gestrichen. Eine Stelle mit dem Auftrag „Kirche im digitalen Raum“ soll neu errichtet werden. Der Beschluss beinhaltet auch die Verteilung der Stellen in der Kirchenmusik, der Klinik- und Hochschulseelsorge sowie die Konzeptionen bestimmter Arbeitsbereiche (u.a. Altenheimseelsorge). Die betroffenen Kirchengemeinden können ihre Einwendungen zum Gesamtbeschluss der Landesstellenplanung im Dekanatsbezirk München bis 9. Februar 2023 einreichen. Am 7. März 2023 wird die Dekanatssynode dann den Verteilungsbeschluss zur Landesstellenplanung fassen.

Evangelisch-Lutherisches Dekanat München setzt sich für mehr Klimagerechtigkeit ein

Unter dem Thema "Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft." findet am Sonntag, 27. November 2022, um 11.15 Uhr der Eröffnungsgottesdienst der 64. Aktion "Brot für die Welt" in St. Markus statt. Mit der Aktion unterstützt das Evangelisch-Lutherische Dekanat München Projekte, die sich für bessere Lebensbedingungen der Menschen und mehr Klimagerechtigkeit einsetzen. Den Gottesdienst gestalten Stadtdekan Dr. Bernhard Liess und Pfarrer Dr. Stephan Seidelmann, Dekanatsbeauftragter für "Brot für die Welt". Das Dekanat München unterstützt dieses Jahr vier Projekte in Afrika, Asien und Südamerika. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit, über die Website online zu spenden, unter www.brot-fuer-die-welt.de/dekanat-muenchen/.

Beschlussfassung zur Landesstellenplanung
Die Dekanatssynode hat die Landesstellenplanung für den Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München beschlossen. Der Beschlussvorschlag zur Verteilung der 171 Stellen erfolgte allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Vorgaben der Landeskirche zum Verhältnis von theologischen und theologisch-pädagogischen Stellen eingehalten werden. Für den Dekanatsbezirk München hat die Landesstellenplanung eine Kürzung von insgesamt 9,64 Prozent zur Folge. Die Prodekanatsbezirke haben eigenständig über die ihnen zugewiesenen Stellenanteile entschieden. Im dekanatsweiten Dienst wird eine Stelle in der Evangelischen Jugend München sowie die halbe Stelle der Beratungsstelle Neue Religiöse Bewegungen gestrichen. Eine Stelle mit dem Auftrag "Kirche im digitalen Raum" soll neu errichtet werden. Der Beschluss beinhaltet auch die Verteilung der Stellen in der Klinikseelsorge, Hochschulseelsorge und Kirchenmusik sowie die Konzeptionen bestimmter Arbeitsbereiche (u.a. Klinikseelsorge, Altenheimseelsorge). Die endgültige Entscheidung zum Beschlussvorschlag erfolgt nach den genannten Klärungen zum Verhältnis von theologischen und theologisch-pädagogischen Stellen am 6. Dezember 2022. Alle Kirchengemeinden sind dann dazu aufgerufen, das Benehmen zum Gesamtbeschluss der Landesstellenplanung im Dekanatsbezirk München herzustellen.

Tatjana Winkel
Bildrechte Tatjana Winkel

Neue Direktorin und Leiterin des Schulreferats im Evangelischen-Lutherischen Kirchenkreis München/Obb und Dekanatsbezirk München wird ab 1. März 2023 Diplom-Religionspädagogin Tatjana Winkel. Die 57-jährige ist derzeit noch als Fachberaterin für Religionspädagoginnen und Religionspädagogen im Vorbereitungsdienst in der Region Süd tätig. Parallel dazu unterrichtet sie das Fach Religion im Schulamtsbezirk Dachau.

Als Leiterin des Schulreferats ist die Diplom-Religionspädagogin für den Religionsunterricht aller Religionslehrkräfte im Bereich des Schulreferates verantwortlich. Darüber hinaus wird sie im Kirchenkreis München/Obb und Dekanatsbezirk München mit den Verantwortlichen der staatlichen und kommunalen Stellen und des Ordinariats der Erzdiözese München und Freising zusammenarbeiten. Fast 40.000 Schülerinnen und Schüler besuchen jede Woche den evangelischen Religionsunterricht in München. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, sagt die designierte Schulreferentin. „Für mich ist der Religionsunterricht ein wichtiges Element, um die Basis für einen respektvollen Umgang mit allen Geschöpfen und somit für ein gelingendes Miteinander in unserer Gesellschaft zu legen“.

Evangelisch-Lutherisches Dekanat München lädt zum Festgottesdienst in die Matthäuskirche ein
Das Evangelisch-Lutherische Dekanat München lädt zum zentralen Festgottesdienst zum Gedenken an die Reformation ein. Der Gottesdienst findet am Montag, 31. Oktober 2022 um 19.00 Uhr in St. Matthäus statt. Stadtdekan Dr. Bernhard Liess hält die Predigt. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Residenzorchester München und vom Münchner Motettenchor unter der Leitung von Benedikt Haag. Aufgeführt werden die Seligpreisungen von Arnold Mendelssohn. Liturg ist Pfarrer Dr. Norbert Roth.

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg an und rief zur Diskussion darüber auf. Dieser Thesenanschlag gilt als die Geburtsstunde der Reformation. Daran erinnert der Reformationstag, den die evangelische Kirche jährlich am
31. Oktober mit Gottesdiensten feiert.

Zusammenschluss der Carolinenkirche und Bethlehemskirche
Die Dekanatssynode hat der Fusion der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden Carolinenkirche und Bethlehemskirche im Prodekanat München-West zum 1. Januar 2023 zugestimmt. Die Kirchengemeinde soll Kirchengemeinde München-Menzing heißen, die Namen der Kirchen bleiben bestehen. Die Pfarrei Allach-Menzing besteht dann aus den Kirchengemeinden München-Menzing und der Epiphaniasgemeinde. Die Fusion bringt viele Vorteile mit sich, es können Ressourcen gebündelt werden, wie beispielswiese bei der Jugendarbeit, oder Aufgabenschwerpunkte bei den Hauptamtlichen gesetzt werden.

Einsetzung einer Strukturarbeitsgruppe
Die Dekanatssynode hat eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung strategisch zukunftsfähiger Leitungsstrukturen eingesetzt. Die Arbeitsgruppe soll unter anderem Vorschläge zur Veränderung der Struktur und zur organisatorischen Entlastung des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks München erarbeiten sowie Zielfindungsprozesse einleiten. Die Arbeitsgruppe wird mit vier Mitgliedern aus dem Leitungsgremium und vier Mitgliedern aus der Dekanatssynode besetzt.

Andacht, Impuls und Begegnung zum Fest Kreuzerhöhung in Jesuitenkirche St. Michael

Zu einer ökumenischen Begegnung laden anlässlich des Festes Kreuzerhöhung die Erzdiözese München und Freising, der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München sowie die Münchner Jesuitenkirche St. Michael ein. Am Mittwoch, 14. September, um 18 Uhr feiert der Evangelisch-Lutherische Stadtdekan Bernhard Liess mit Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in München eine ökumenische Kreuzesandacht unter dem Motto „Kreuz+Gänge“ in der Jesuitenkirche in der Münchner Innenstadt (Neuhauser Straße 6). Das Vokalensemble „Collegium Monacense“ gestaltet die Feier musikalisch. Im Anschluss an die Andacht hält Pater Martin Stark SJ um 19.30 Uhr im Michaelssaal einen etwa 20-minütigen Impulsvortrag mit dem Thema „Die Botschaft vom Kreuz – verstörend und aktueller denn je!“. Gegen 20 Uhr besteht die Gelegenheit zur Begegnung im Innenhof von St. Michael.

Verteilung des Kirchgelds 2021 abgeschlossen
In der Sitzung wurde die Verteilung des Kirchgelds an die diakonischen Träger im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München beschlossen. Insgesamt werden rund 592.905 Euro an die Einrichtungen ausgeschüttet, in der Summe sind auch Rückzahlungen aus dem Jahr 2020 enthalten. Für das Jahr 2021 wurden 54 Förderanträge von diakonischen Trägern bewilligt. Andrea Betz, Leiterin der Bezirksstelle des Diakonischen Werks, erläuterte die Verteilung an die diakonischen Einrichtungen. 2021 wurden besonders Projekte gefördert, die einen Bezug zu Kirchengemeinden hatten. Exemplarisch wurden in der Synode zwei diakonische Projekte vorgestellt, die mit dem Kirchgeld unterstützt wurden: das „Matthäusfrühstück to go“ und „IQ – aktiv“.

Frühstück für Bedürftige: „Matthäusfrühstück to go“
Elke Götzelmann, CVJM München e.V., berichtete über ein Frühstücksprojekt für bedürftige und einsame Menschen, das mit dem Kirchgeld unterstützt wird. Seit 25 Jahren laden der CVJM gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Matthäus zweimal im Monat zum „Matthäusfrühstück“ in den Gemeindesaal der Kirche ein. Um das Angebot auch während der Corona-Pandemie zu ermöglichen und Kontakt zu den Menschen zu halten, gab es ein „Matthäusfrühstück to go“.

Von 3. Juli bis 11. September stehen 30 Orgelkonzerte auf dem Programm

Unter dem Motto „Krise - Wandel - Aufbruch" findet von 3. Juli bis 11. September 2022 der 9. Münchner Orgelsommer statt. In der Erlöserkirche, Himmelfahrtskirche Sendling, in St. Johannes, St. Anna (wegen Renovierung der Orgel in St. Lukas), St. Markus und St. Matthäus stehen 30 Orgelkonzerte auf dem Programm. Neben den Organisten der veranstaltenden Kirchen Armin Becker, Tobias Frank, Klaus Geitner, Michael Grill, Johannes Janeck und Michael Roth spielen Gastorganistinnen und -organisten aus ganz Deutschland, Finnland, Italien, der Schweiz und Tschechien. Eröffnet wird der Münchner Orgelsommer am Sonntag, 3. Juli 2022, um 19 Uhr in St. Markus. Stadtdekan Dr. Bernhard Liess spricht ein Grußwort. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

Zu Beginn des G7-Gipfels 2022, der vom 26. bis 28. Juni auf Schloss Elmau stattfindet, möchten das Evangelisch-Lutherische Dekanat München und die Jesuitenkirche St. Michael mit einem ökumenischen Friedensgebet ein Zeichen für den Frieden in der Welt setzen. Am Sonntag, 26. Juni 2022, findet aus diesem Anlass um 16 Uhr eine ökumenische Friedensvesper in St. Michael mit Stadtdekan Dr. Bernhard Liess, Evangelisch-Lutherisches Dekanat München, und Pater Martin Stark SJ, stv. Kirchenrektor St. Michael, statt. Mit der Vesper wird zum Ende des bewaffneten Konflikts in der Ukraine aufgerufen und für mehr Gerechtigkeit und Chancengerechtigkeit in der globalen Welt gebetet. Das Vokalensemble Collegium Monacense St. Michael und das Orchester St. Michael unter der Leitung von Chordirektor Dr. Frank Höndgen führen die „Vesperae solennes de confessore“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf.