Rat der Religionen - Münchner Religionsgemeinschaften im Gespräch

Multireligiöses Friedensgebet in München

Juden, Christen und Muslime veranstalteten jedes Jahr im Herbst gemeinsam ein Friedensgebet vor der Münchner Jesuitenkirche St. Michael. Die Religionsgemeinschaften wollten damit ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen und sich zu Frieden und Versöhnung bekennen. Mitwirkende waren: Neben dem Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg und Stadtdekanin Barbara Kittelberger nahmen an dem Gebet Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom e.V., des Muslimrats München und des Münchner Forums für Islam, der Orthodoxe Pfarrkonferenzen, der koptisch-orthodoxen Gemeinde St. Mina, der Aleviten und des Buddhismus teil. Der Rat der Religionen in München hat sich im Juli 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften vor Ort zu stärken. Im Rat sind derzeit Juden, Christen, Muslime, Aleviten, Buddhisten und Bahai vertreten. Das Friedensgebet 2019 findet am 10. Oktober um 19 Uhr auf dem Jakobsplatz vor der Synagoge statt.


Rat der Religionen 2016

Der Münchner „Rat der Religionen – Münchner Religionsgemeinschaften im Gespräch". (Foto: EOM/Kiderle)
Auf dem Foto sind zu sehen: Erzpriester Apostolos Malamoussis, Orthodoxe Pfarrkonferenz in München; Ergin Karakoc, Alevitische Gemeinde München; Rabbiner Steven Langnas, Israelitische Kultusgemeinde in München/Obb; Thomas Barth, Deutsche Buddhistische Union; Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg, Seelsorgsregion München; Abuna Deuscoros El Antony, koptisch-orthodoxe Kirche; Aykan Inan, Muslimrat München; Stadtdekanin Barbara Kittelberger, Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk München; Imam Benjamin Idriz, Münchner Forum für Islam. (vlnr)


Broschüre zum Download: „Gründungsversammlung am 13. Juli 2016“

 

Bundeskongress der Räte der Religionen
In vielen Kommunen haben sich in den vergangenen Jahren Räte der Religionen und vergleichbare Strukturen gebildet. Sie vernetzen die Religionsgemeinschaften, fördern den Dialog mit der Stadtgesellschaft, organisieren Veranstaltungen der interreligiösen Bildung und Begegnung, vermitteln bei Konflikten, nehmen Stellung zu gesellschaftspolitischen Themen und vieles mehr. 2018 haben die Räte der Religionen in Hannover und Frankfurt am Main einen Bundeskongress der Räte der Religionen begründet. 2019 tagte der Bundeskongress in Hannover, dort wurde eine Grundsatzerklärung beschlossen.

Erlärung des Bundeskongresses zum Download

 

Vertreter der Räte der Religionen aus ganz Deutschland