25 Jahre Notfallseelsorge im Dekanatsbezirk München

Evangelische Notfallseelsorger in der Region München: Diakon Dietmar Frey und Diakon Harald Braun (v. l.).
Bildrechte Dekanat/O. Bodmer

Ob ein Todesfall zu Hause, ein schwerer Unfall, eine Großschadenslage nach einem Zugunglück: Wenn das Schlimmste passiert ist, sind sie schnellstmöglich vor Ort, die Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger der evangelischen Kirche. Sie kümmern sich um Angehörige oder Betroffene, geben Hilfestellungen oder sind einfach nur da und hören zu. Dieses Jahr feiert die Evangelische Notfallseelsorge ihr 25-jähriges Jubiläum.  

Gegründet wurde sie im März 2001 von Diakon Dietmar Frey, der sie seit einem Vierteljahrhundert leitet.  Er koordiniert die Einsätze für die Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche der evangelischen Kirche und ist einer von 16 Seelsorgerinnen und -seelsorgern im Team der Notfallseelsorge, die in der Region München ökumenisch organisiert ist. Auf evangelischer Seite gehören zum Team Diakon/innen sowie Pfarrer/innen. Alle haben eine umfassende Ausbildung absolviert. Die Notfallseelsorge ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar.

Sie ist eng in das Netzwerk der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) und der psychosozialen Akuthilfe (PSAH) in der Region München eingebunden. Dazu gehört insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Kriseninterventionsteam des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) München, der Landeshauptstadt München (LHM) sowie mit weiteren Partnerorganisationen wie Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. Über die Leitstelle des Rettungsdienstes werden sie informiert, wenn ein Unglück geschieht.
Weitere Informationen zur ökumenischen Notfallseelsorge in der Region München unter: www.notfallseelsorge-muenchen.de


Auf dem Bild: Evangelische Notfallseelsorger in der Region München Diakon Dietmar Frey und Diakon Harald Braun (v. l.).