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Aktuelles

March of Living Dachau
Bildrechte March of Living Dachau

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag findet am Sonntag, 25. Januar 2026 um 14 Uhr in Dachau ein Lebensmarsch, eine bayerische Version des "March of the Living", statt. Ziel ist ein sichtbares und würdiges Zeichen gegen Judenhass sowie für Verantwortung, Erinnerung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Demonstrationszug startet im Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau und endet am Bahnhof Dachau - einem Ort, der symbolisch für den historischen Kontext des damaligen Leidensweges steht, an dem die Deportierten ankamen. Vor dem Start wird die Veranstaltung in der KZ-Gedenkstätte eröffnet. Die Schirmherrin Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und Stefan Löwl, Landrat des Landkreises Dachau, werden Grußworte sprechen.

Im Anschluss folgen kurze Beiträge von Schülerinnen und Schülern aus Dachau und München sowie von Akteuren der Erinnerungsarbeit. Mit der Gedenkveranstaltung soll die Erinnerung lebendig gehalten werden, um aus der Geschichte für die Zukunft einer Gesellschaft zu lernen, in der Menschenwürde, Demokratie und Freiheit unantastbar sind. Der Marsch steht auch für den Zusammenhalt gegen Hass, Antisemitismus und Ausgrenzung. Der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München beteiligt sich an dem Lebensmarsch und ruft zur Teilnahme auf. "Ich unterstütze den Lebensmarsch und werde mich auch daran beteiligen, da mir die Erinnerungskultur an die Shoa sehr am Herzen liegt. Die Beteiligung junger Menschen ist unendlich wichtig.", sagt dazu Stadtdekan Dr. Bernhard Liess.

Lesung von Julia Cortis im Juni 2025 in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Bildrechte Versöhnungskirche Dachau

Am 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass findet in der Evangelischen Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24, am Sonntag, 25. Januar 2026 um 16 Uhr unter dem Titel "Weiterleben nach der Shoah"“ eine Konzertlesung mit Texten von Esther Bejarano, Uri Chanoch und Ruth Klüger statt. Professor Dr. C. Bernd Sucher, Vorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom, hält ein Grußwort. Esther Bejarano, Uri Chanoch und Ruth Klüger haben als Jugendliche die Grauen der Shoah in verschiedenen Konzentrationslagern überlebt. Julia Cortis, Sprecherin Bayerischer Rundfunk, trägt deren Erinnerungen an das Frühjahr und den Sommer 1945 vor. Eine biographische Einführung gibt der Historiker und Kirchenrat Dr. Björn Mensing.

Missionstagung für die Tansaniabeauftragten: vom 24. bis 25. Januar 2026 findet die Jahrestagung der Partnerschaftsbeauftragten für Tansania des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks München in der Landvolkshochschule Petersberg statt. Das Thema der Tagung 2026 ist "Einfluss der globalen Mächte und Märkte". Professor Dr. Eckart Koch, Hochschule München, gibt eine Einführung zum Thema Globalisierung mit Schwerpunkt Deutschland – China. Die globalen Abhängigkeiten in Tansania erörtern Claus Heim, Fachreferent Mission Eine Welt, Dr. Emmanuel Kileo, Studienleiter Mission Eine Welt, und Reginald Temu, Vorsitzender des Deutsch-Tanzanischen Freundeskreises e.V. 
 

www.partnerschaft-tansania-muenchen.de/muenchner-missionstage-2026

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www.partnerschaft-tansania-muenchen.de/termine-und-hinweise

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Pressemeldungen

Neues Konzept für das Areal der Lätare-Kirche und Neubau eines Gebäudes für den Christophorus Hospiz Vereins geplant

Der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München hat für den Standort der Lätare-Kirche in der Quiddestr. 15 in Neuperlach einen Architektur-Wettbewerb für Gebäude und die Freiraumfläche ausgelobt. Ziel ist es, auf dem Gelände ein Zentrum zu schaffen, dass kirchlich, sozial-diakonisch und kulturell genutzt werden kann – dies unter Erhalt des Einzeldenkmals Lätare-Kirche und der teilweise denkmalgeschützten Freianlagen. Zudem plant der Christophorus Hospiz Verein, dort einen Neubau zu errichten. Am Freitag, 17. Oktober 2025 hat ein Preisgericht mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirche, der Stadt und künftiger Nutzerinnen und Nutzer bis in die späten Abendstunden getagt. Der Entwurf des Büros Steimle Architekten GmbH, Stuttgart, überzeugte die Jury und wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. "Ein rundum überzeugender Entwurf, städtebaulich, funktional und wirtschaftlich", sagte Stefan Neukamm, Leiter des Dienstleistungszentrums Immobilien im Kirchengemeindeamt München, zur Entscheidung.

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