Erinnerung an die Deportation der Münchner Sinti und Roma aus München

Am 13. März 1943 veranlasste die Münchner Polizei die Deportation von 131 Sinti und Roma aus München und Umgebung in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Zur Erinnerung an die Deportation der Münchner Sinti und Roma werden am Platz der Opfer des Nationalsozialismus die Namen der Deportierten vorgelesen. Den Abschluss bildet ein ökumenisches Gebet mit Stadtdekan Dr. Bernhard Liess, Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk München, Archimandrit Georgios Siomos, Griechisch-Orthodoxe Metropolie v. Deutschland, und Diakon Ivica Viskovic, Katholische Seelsorge für Ethnische Minderheiten.

Darüber hinaus findet unter dem Titel "Zwischen Trauma und Verantwortung: Die NS-Verfolgung der Sinti und Roma und ihre Auswirkungen bis heute" am Montag, 16.März 2026, 19 Uhr, in der Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 34, ein Vortrag mit Gespräch zum Thema statt.