Eröffnungsgottesdienst der Aktion „Brot für die Welt“ in St. Markus

Evang.-Luth. Dekanat unterstützt ein Fußballprojekt für Jugendliche in Brasilien

Unter dem Motto „Gemeinsam Hoffnung leben“ findet am Sonntag, 1. Dezember 2013, um 11.15 Uhr der Eröffnungsgottesdienst der 55. Aktion „Brot für die Welt" in St. Markus statt. Das Evangelisch-Lutherische Dekanat München unterstützt dieses Jahr insbesondere das Spendenprojekt „Himmelsstürmer von Cerro Corá“ der Organisation SERUA. Die Organisation bietet in den Favelas von Rio de Janeiro Fußballtrainings an, um Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen. Das Projekt wird im Gottesdienst vorgestellt. Mitwirkende am Gottesdienst sind Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Pfarrerin Christine Drini.

In Cerro Corá leben rund 6.000 Menschen in eng aneinander liegenden Häuschen. Es gibt keine Polizeistationen, kein Krankenhaus, keinen Strom, keine Kanalisation, keinen öffentlichen Nahverkehr – jedenfalls nicht offiziell. In den Favelas fehlen auch Freizeit und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Dort gehören Schutzgelderpressung, Waffen- und Drogenhandel zum Alltag. Banden sind für Jugendliche oft die einzige Hoffnung, etwas Wohlstand und Ansehen zu bekommen. Mit dem Projekt holt die Organisation SERUA die Heranwachsenden von der Straße und versucht ihnen Halt zu geben. Mit den Fußballtraining erfahren sie Respekt, Anerkennung und gewinnen Selbstvertrauen.

„Brot für die Welt“ finanziert das Projekt in den kommenden drei Jahren mit 88.429,- Euro. Darüber hinaus werden folgende Projekte unterstützt: „Sag nie: Ich schaff es nicht“ ein Projekt in Guatemala, „Händewaschen nicht vergessen“ ein Projekt im Tschad.

„Brot für die Welt“ ist eine Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit. Träger sind seit 1959 alle evangelischen Landeskirchen Deutschlands sowie zahlreiche Freikirchen. In mehr als 1.200 Projekten und Programmen wird gemeinsam mit Partnern weltweit Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Weitere Informationen unter: www.brot-fuer-die-welt-bayern.de.

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Gabriele März
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit