Pressemitteilungen

Essen, Kleidung und Hygieneartikel für bedürftige Menschen

Am Donnerstag, 2. April, startet um 14.30 Uhr die Notausgabe in den Läden im ehemaligen Postbankgebäude in der Schwanthalerstraße 46-48 (Südseite). Die diakonia, eine Tochtergesellschaft der Inneren Mission und des Evangelischen Dekanatsbezirks, wird dort mit der Ausgabe von Kleidung und Hygieneartikel beginnen. Die Caritas wird an dieser Stelle zudem einen zweiten Foodtruck aufstellen und Essen ausgeben. Die Eigentümerin des Gebäudes, die Credit Suisse, stellt die derzeit leerstehenden Räume dankenswerterweise kostenfrei zur Verfügung.

Corona-Pandemie: aktuelle Informationen und Auswirkungen auf den Dekanatsbezirk
Die Corona-Pandemie hatte in den vergangenen Wochen weitreichende Folgen für den Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München. Alle Gottesdienste, Veranstaltungen, Freizeiten und Konzerte mussten abgesagt werden. Stadtdekanin Barbara Kittelberger berichtete der Synode über die finanziellen Auswirkungen und Ausfallkosten, die auf Gemeinden, Einrichtungen und den Dekanatsbezirk voraussichtlich zukommen werden. Um auch kurzfristig handlungsfähig zu sein, wurde im Dekanatsbezirk deshalb ein Krisenstab eingerichtet, der sich um aktuelle Herausforderungen kümmert und sich eng mit dem Leitungsgremium abstimmt. Zudem wird die AG Finanzstrategie nach Möglichkeiten und Wegen suchen, fehlende Einnahmen auszugleichen.

Die Nothilfeausgabe „Brot und Mantel“ in der Schwanthalerstraße 46-48 hat eine kleine Osterüberraschung parat: Am Ostersonntag, 12. April 2020 verteilen Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Caritas-Präses Augustinus Bauer um
14 Uhr kleine Schokolade-Osterhasen an bedürftige Menschen.

Neuer Dekan im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München wird ab 1. September 2020 Pfarrer Dr. Bernhard Liess. Mit dem Amt als Stadtdekan wird er zugleich Dekan im Prodekanatsbezirk München-Mitte und Pfarrer in der Kirchengemeinde St. Markus. Als Stadtdekan wird der 50-jährige Pfarrer den Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München in der Öffentlichkeit repräsentieren und den Vorsitz in den leitenden Organen übernehmen.


Bericht zum EKiM Zweckverband
Die Anforderungen an die Verwaltung und Leitung von Kindertageseinrichtungen haben sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Darüber hinaus finden Kindertagesstätten zunehmend kein qualifiziertes Personal mehr. Um den Verwaltungsaufwand für die Kirchengemeinden zu erleichtern, hat die Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kindertageseinrichtungen 2010 den Zweckverband „EKiM – Evangelische Kindertageseinrichtungen im Dekanatsbezirk München“ initiiert, dem sich Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks München anschließen können. Geschäftsführerin Johanna König-Müller berichtete über die Arbeit des EKiM Zweckverbands.

Kindertageseinrichtungen im Dekanatsbezirk München
Diakon Dietmar Frey, Dekanatsbeauftragter für Kindertageseinrichtungen, berichtete in der Synode über den Bereich Evangelische Kindertageseinrichtungen im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München. Rund 125 evangelische Kindertageseinrichtungen mit rund 8.000 Plätzen gibt es in der Region München – in Trägerschaft von Kirchengemeinden und der Diakonie. Die Anliegen der Einrichtungen und Träger werden in der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Kindertageseinrichtungen (AG Kita) regelmäßig beraten. Vom Dekanat München werden Fortbildungsangebote und auch Förderprogramme für die Einrichtungen angeboten, beispielsweise die Weiterbildung von Kinderpfleger/innen zu Fachkräften. Die Ausbildung der Mitarbeitenden kann mit bis zu 2.800 Euro bezuschusst werden, im Jahr werden dafür rund 60.000 Euro ausgegeben. Darüber hinaus wurden 2019 für die Mitarbeitenden der Einrichtungen Einführungstage konzipiert, mit denen künftig sichergestellt werden soll, dass diese den Auftrag und das Profil einer Einrichtung mittragen können.

Schwerpunkte der Balanced Church Card für den Dekanatsbezirk
Stadtdekanin Barbara Kittelberger berichtete in der Synode über die Umsetzung der 2019 festgelegten Schwerpunkte der Balanced Church Card (BCC). Zu den Projekten gehörten unter anderem die Fortführung des Immobilienstrukturprozesses, die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden und eine Kommunikationsstrategie für den Dekanatsbezirk München. Die Schwerpunktbereiche für 2020 werden in der nächsten Sitzung festgelegt.

Evangelisch-Lutherisches Dekanat München unterstützt ein Spendenprojekt in Tansania

Unter dem Motto „Keine Angst mehr vor Hunger“ findet am Sonntag, 1. Dezember 2019, um 11.15 Uhr der Eröffnungsgottesdienst mit Abendmahl der 61. Aktion „Brot für die Welt“ in St. Markus statt. Das Evangelisch-Lutherische Dekanat München setzt sich dieses Jahr unter anderem für ein Spendenprojekt in Tansania ein, das Kleinbauern in nachhaltiger Landwirtschaft schult. Das Projekt wird im Gottesdienst vorgestellt. Die Predigt hält Stadtdekanin Barbara Kittelberger. Darüber hinaus wirken Vertreter der Partnerschaftsarbeit Tansania am Gottesdienst mit. Die musikalische Begleitung übernehmen Ulrich Wangenheim am Saxophon und Kirchenmusikdirektor Michael Roth an der Orgel.

Fachstelle Lebensbegleitung für den Dekanatsbezirk München
Kasualien sind ein wichtiger Bestandteil kirchlicher Seelsorge und Lebensbegleitung. Durch sich wandelnde soziale Strukturen und persönliche Bedürfnisse von Menschen sind sie zu einer besonderen Herausforderung geworden. Deshalb hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) beschlossen, die Kasualarbeit zu stärken und in Nürnberg und München Fachstellen für die Lebensbegleitung einzurichten. Aufgabenschwerpunkt der neuen Stellen sind unter anderem: Entwicklung neuer Formen der Kontaktaufnahme für Taufe, Trauung und Bestattung, Vermittlung zwischen den Wünschen der Menschen und den Möglichkeiten der Kirchengemeinden, Beratung bei Fragen zu Kasualien sowie punktuelle Durchführung von besonderen Kasualien. Dazu ist eine enge Kooperation mit den Kirchengemeinden und Einrichtungen vor Ort wichtig. Für den Kirchenkreis München und Oberbayern wird auch im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München eine neue Stelle eingerichtet. Darüber hinaus wird eine halbe Stelle der Kircheneintrittsstelle künftig inhaltlich zur Fachstelle Lebensbegleitung gehören. Im Februar 2020 soll die Stelle errichtet werden.