Pressemitteilungen

Rat der Religionen in München setzt Zeichen für Versöhnung

Unter dem Motto „Versöhnung schaffen“ veranstaltet der Rat der Religionen in München am Montag,  15. Oktober, um 19 Uhr vor der Münchner Jesuitenkirche St. Michael in der Neuhauser Straße 6 ein gemeinsames Gebet. Die Religionsgemeinschaften wollen damit ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen und sich zu Frieden und Versöhnung bekennen.

Festgottesdienst zur Einweihung mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler

Der Um- und Neubau des Gemeindehauses der Evangelisch-Lutherischen Adventskirche in Neuaubing in der Limesstraße 85 ist abgeschlossen. Das neue Gemeindehaus wird künftig ein wichtiger evangelischer Gemeindestützpunkt – sowohl für die Adventskirche als auch für den angrenzenden neu entstehenden Stadtteil Freiham. Zur Einweihung des neuen Zentrums findet am Sonntag, 7. Oktober 2018 um 10 Uhr ein festlicher Gottesdienst mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler statt. Im Anschluss lädt die Gemeinde zum Empfang.

Unter dem Motto „Ich glaub. Ich wähl.“ finden am Sonntag, 21. Oktober 2018 in über 1500 evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Bayern die Kirchenvorstandswahlen statt. Rund 10 Prozent der Mitglieder der bayerischen Landeskirche wählen im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München. Die Kirchenvorstandswahlen 2018 werden als allgemeine Briefwahl durchgeführt. Bis Ende September erhalten alle Wahlberechtigten per Post ihre Wahlunterlagen und können damit per Briefwahl oder am 21. Oktober im Wahllokal in ihrer Gemeinde ihre Stimmen abgeben.

Eckpunkte einer Finanzstrategie im Dekanatsbezirk beschlossen
Die „Arbeitsgruppe (AG) Finanzstrategie“ hat die Synode über den aktuellen Stand ihrer Arbeit und künftige Herausforderungen informiert. Seit 2014 hat sich die Arbeitsgruppe insbesondere mit folgenden Themen befasst: Finanzierung der Baumaßnahmen, Jahresrechnung und Haushalt des Dekanatsbezirks, Leistungsverzeichnis Kirchengemeindeamt, Verwaltungsumlage und Budgetierung. Eine besondere Herausforderung stellt die Umstellung der Zuweisungen der Landeskirche für Verwaltungsstellen in Bayern dar. Dem Dekanatsbezirk stehen in den nächsten fünf Jahren rund 1,3 Mio. Euro weniger landeskirchliche Mittel zur Verfügung. Aufgrund seiner komplexen Struktur, seiner zahlreichen zusätzlichen Angebote und seiner Größe hat der Dekanatsbezirk deshalb einen Sonderbedarf bei der Landeskirche geltend gemacht. Die Landeskirche hat zugesichert, diesem Umstand Rechnung zu tragen.

Verteilung des Kirchgeldreinertrags 2017 abgeschlossen
Die Dekanatssynode hat die Verteilung des Kirchgeldreinertrags 2017 an die Diakonie beschlossen. 41 Anträge für verschiedene diakonische Projekte wurden bewilligt. Damit ist die Ausschüttung des Kirchgeldes in Höhe von 2,19 Mio. Euro an die unterschiedlichen Träger abgeschlossen. 60 Prozent des Kirchgeldreinertrags werden den einzelnen Kirchengemeinden, 12 Prozent den übergemeindlichen Diensten und 28 Prozent den diakonischen Einrichtungen überwiesen. In diesem Zusammenhang stellte Pfarrerin Dorothea Bergmann, Fachbereich Spiritualität, Palliative Care, Ethik und Seelsorge (SPES) der „Hilfe im Alter“, das mit dem Kirchgeld unterstützte Projekt „Leben bis zuletzt“ vor. Mit dem Projekt konnte in Alten- und Pflegeheimen der Inneren Mission München Palliativbetreuung implementiert werden – beispielsweise mit Schulungen für Pflegekräfte oder der Einführung von Hospizbeauftragten. Damit kann die „Hilfe im Alter“ Bewohner/innen am Lebensende eine menschenwürdige Begleitung ermöglichen.

Jahresrechnung 2017 verabschiedet
Die Dekanatssynode verabschiedete die Jahresrechnung 2017 des Dekanatsbezirks und der Gesamtkirchengemeinde München mit Einnahmen in Höhe von 31.468.943 Euro und Ausgaben in Höhe von 31.704.029 Euro. Damit sind Ausgaben erstmals höher als die Einnahmen. Insgesamt ist allerdings eine positive Entwicklung des Haushalts zu verzeichnen. Es wurden Schulden in Höhe von rund 300.000 Euro getilgt und Rücklagen, teilweise zweckgebunden, von rund 10 Mio. auf 14 Mio. aufgebaut.

Leitender Kirchenrechtsdirektor Wolfgang Janowsky wird 2. Vorstandsvorsitzender

Leitender Kirchenrechtsdirektor Wolfgang Janowsky, der Leiter des Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeindeamtes München und der Geschäftsführer der Gesamtkirchengemeinde München, wechselt zum Diakonischen Werk Bayern nach Nürnberg. Der 57-jährige Jurist wird dort als 2. Vorstandsvorsitzender die Bereiche Recht, Personal, Finanzen sowie die Offenen Sozialen Dienste verantworten. Der genaue Zeitpunkt seines Amtsantritts in Nürnberg steht noch nicht fest, wird jedoch voraussichtlich im Sommer 2018 erfolgen.

Bericht des „Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt“
Unter dem Titel „Kirche in der Arbeitswelt – Arbeitgeber und Arbeitnehmersicht“ beschäftigte sich die Dekanatssynode in der letzten Sitzung mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda). Pfarrer Peter Lysy und Diakon Stefan Helm, kda München, informierten die Synode über die Aufgaben des Dienstes und gaben einen Überblick über verschiedene Projekte. Der kda ist eine Einrichtung der evangelischen Landeskirche für Arbeit, Wirtschaft und Soziales. In München steht der kda im Dialog mit Betriebsräten, Gewerkschaften, Führungskräften, Handwerksverbänden, Arbeitsloseninitiativen und Job-Centern. Zugleich ist er innerkirchlich Ansprechpartner für Beratungen und Fragen in der Arbeitswelt.

Feierliche Grundsteinlegung für den Neubau der evangelischen Kirche am 9. März 2018

Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Pfarrer Jochen Wilde legen am 9. März um 11 Uhr feierlich den Grundstein für ein neues Gebäude der evangelisch-lutherischen Gemeinde der Kreuzkirche in der Friedrich-Loy-Straße 12/14, das künftig Studenten und Kinder beherbergen soll. In den ersten beiden Stockwerken des fünfstöckigen Gebäudes sind ein Kinderhaus mit Kindergarten, Krippe und Hort geplant. Rund 100 Kinder sollen dort künftig pädagogisch betreut werden können. Auf den drei Ebenen darüber werden 38 Appartements für Studierende entstehen. Den Bau komplettieren eine Pfarrdienstwohnung sowie eine Ertragswohnung auf dem Laternengeschoss.

Die Stiftung „Wort und Tat“ feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. „Wort und Tat“ ist eine Stiftung der Evangelischen Kirche in der Region München und fördert insbesondere alte, benachteiligte Menschen und Menschen mit Behinderungen. Mit diesem Ziel unterstützt sie Projekte und Einrichtungen im Dekanatsbezirk München. Von 2009 bis 2017 wurden neun Projekte mit insgesamt 242.000 Euro unterstützt. „Mit Stiftungen wie ‚Wort und Tat‘ kann die evangelische Kirche ihre sozial-diakonische Arbeit für die Zukunft sichern“, sagt Kirchenrat Klaus Schmucker, der Vorsitzende der Stiftung.