Die Jesuitenkirche St. Michael, Neuhauser Straße 6, lädt 2026 in der Fastenzeit jeden Freitagabend um 18 Uhr zu einem Choral Evensong ein. In diesem Jahr geben auch wieder Vertreterinnen und Vertreter der evangelisch-lutherischen Kirche einen Impuls zur Fastenzeit: Pfarrer Sebastian Kühnen, Evangelische Hochschulgemeinde HM – Innenstadt (20.2.), Pfarrerin Julia Rittner-Kopp, Rundfunkpfarrerin der bayerischen Landeskirche (6.3.), Stadtdekan Dr. Bernhard Liess, Evangelisch-Lutherisches Dekanat München (13.3.) und Dekanin Angela Smart, Evangelisch-Lutherisches Dekanat München (20.3.). Es singen Kammerchor und Collegium Monacense St. Michael unter der Leitung von Matthias Egger und Aaron Voderholzer. Andreas Behrendt, Filip Šmerda und Aaron Voderholzer spielen an der Michaelsorgel.
Aktuelles
Am 13. März 1943 veranlasste die Münchner Polizei die Deportation von 131 Sinti und Roma aus München und Umgebung in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Zur Erinnerung an die Deportation der Münchner Sinti und Roma werden am Platz der Opfer des Nationalsozialismus die Namen der Deportierten vorgelesen. Den Abschluss bildet ein ökumenisches Gebet mit Stadtdekan Dr. Bernhard Liess, Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk München, Archimandrit Georgios Siomos, Griechisch-Orthodoxe Metropolie v. Deutschland, und Diakon Ivica Viskovic, Katholische Seelsorge für Ethnische Minderheiten.
Am Sonntag, 15. März 2026 wird Dekanatskantor Alexander Kuhlo von Stadtdekan Dr. Bernhard Liess in einem Gottesdienst feierlich verabschiedet. Der Gottesdienst findet um 10 Uhr in der Dreieinigkeitskirche Bogenhausen statt. Unter der Leitung von Dekanatskantor Alexander Kuhlo singen die Chöre CAPELLA TRINITATIS und die Kantorei Immanuel-Nazareth. Die Orgelbegleitung übernimmt Dr. Christoph Wendland. Gespielt werden Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn (Auszüge aus dem "Stabat Mater Dolorosa“) und Charles-Marie Widor. Weitere Mitwirkende sind Pfarrer Friedemann Krocker sowie Pfarrerin Bianca Babucke. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang mit Grußworten im Gemeindesaal statt.
Das Miteinander von Handwerk und Kirche hat eine lange Tradition. Daran erinnert das Engagement des Evangelischen Handwerkervereins München auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Unter dem Motto "Damit’s stimmt" laden am Samstag, 7. März 2026, um 14 und 15 Uhr Vertreterinnen und Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche in der Eingangshalle West des Messegeländes München-Riem zu Begegnung und Gesprächen ein. Neben dem Evangelischen Handwerkerverein sind die Katholische Arbeitnehmerbewegung, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (kda Bayern) sowie die Betriebsseelsorge im Ordinariat des Erzbistums München und Freising mit dabei. Der Evangelische Bezirksposaunenchor begleitet die beiden Veranstaltungen musikalisch. Mehr Information unter ehv-muenchen.de.
Unter dem Motto "Unser starkes Kreuz für Demokratie" startet die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern im Januar eine Demokratiekampagne zur Kommunalwahl am 8. März 2026. Die Kampagne soll Kandidatinnen und Kandidaten unterstützen, die sich zu den Grundwerten der Demokratie bekennen - vor allem dann, wenn sie Anfeindungen erleben. Anlass ist auch der zunehmend raue Ton gegenüber politisch Verantwortlichen. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen die Aktionen "Gesicht zeigen für Demokratie" sowie der digitale "Love Storm". Mehr Information unter www.unser-starkes-kreuz.de.
Im Vorfeld der Kommunalwahlen veranstalten der Kreisjugendring München-Stadt und der Verein "OMAS GEGEN RECHTS München" eine Lichterkette rund um das Rathaus. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 26. Februar 2026 um 19.30 Uhr am Marienplatz statt. Mit der Lichterkette soll ein positives Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Respekt gesetzt werden – friedlich und überparteilich. Der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München beteiligt sich an der Aktion. Die Veranstalter bitten darum, dass nur elektrisch erzeugte Lichter und Laternen und keine Fahnen und Transparente mitgebracht werden.
Unter dem Motto "Humor ist, wenn man trotzdem glaubt" lädt Stadtdekan Dr. Bernhard Liess am Sonntag, 15. Februar 2026 zu zwei Gottesdiensten mit einer Faschingspredigt in Reimform ein: um 9.30 Uhr in die Kreuzkirche, Hiltenspergerstraße 57, und um 11.15 Uhr in die Markuskirche, Gabelsbergertraße 6. In seiner Predigt greift der Stadtdekan auf geistliche und humorvolle Weise aktuelle kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen auf. Die musikalische Gestaltung übernehmen Oliver Klenk (Klarinette) und Peter Feist (Orgel).
Rund um den Valentinstag am Samstag, 14. Februar 2026 bieten einige Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen in und um München Segnungsgottesdienste und besondere Veranstaltungen an: In Schwabing laden Pfarrer Andreas Braveny und Pfarrer Dr. Felix Leibrock um 18.30 Uhr zu einem stimmungsvollen Abendgottesdienst in die Erlöserkirche ein. Um 19 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrerin Annedore Becker in der Jesuskirche in Haar statt. Eine ganz andere Art den Valentinstag zu feiern, bietet das Spirituelle Zentrum St. Martin. Unter dem Titel "Wegbegegnungen mit biblischen Liebesgeschichten" kann man von 9.30 bis 17 Uhr auf dem Münchner Jakobsweg von Herrsching nach Schondorf mit Dr. Traugott Roser, Petra Richter und Michael Kaminski pilgern. Alle Veranstaltungen und weitere Informationen sind unter www.valentinstag-evangelisch.de zu finden.
Zur Erinnerung an die Opfer des Anschlags auf den Demonstrationszug von Verdi findet am Jahrestag eine Gedenkveranstaltung statt. Unter dem Titel "Wir trauern gemeinsam" beginnt die Veranstaltung am Freitag, 13. Februar um 13 Uhr am Ort des Geschehens in der Seidlstraße/Ecke Karlstraße. Veranstalter sind die Landeshauptstadt München und die Gewerkschaft Verdi. Mit der Veranstaltung soll auch ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden und die Verbundenheit mit all jenen ausgedrückt werden, die nach dem Anschlag Unterstützung, Halt und praktische Hilfe geleistet haben – wie Gewerkschaften, Kirchen, Polizei und weitere gesellschaftliche Institutionen. Auch Stadtdekan Dr. Bernhard Liess wird an der Gedenkveranstaltung teilnehmen: "Ich denke mit großer Trauer an die Opfer und Verletzten und bin nach wie vor entsetzt über den Hass, der in so einem brutalen Anschlag zum Ausdruck kommt. Und zugleich hat mich die große Anteilnahme über alle Konfessionen und Religionen hinweg sehr bewegt. Unsere Gesellschaft ist verletzlich. Um so wichtiger ist es, dass wir für eine offene, pluralistische und tolerante Gesellschaft mutig eintreten". Am 13. Februar 2025 wurden bei dem Anschlag auf einen Verdi-Streikzug zwei Menschen getötet, 44 weitere wurden dabei schwer verletzt.
Zum Thema "Demokratie stärken: Beteiligen statt Polarisieren" findet am Donnerstag, 29. Januar, 18 bis 21 Uhr, in der Stadtbibliothek im Motorama, Rosenheimer Straße 30-32, ein Symposium statt. An dem Austausch nehmen Aktive und Vertreter/innen verschiedener Initiativen und Organisationen teil, die versuchen, die Demokratie im vorpolitischen Raum zu stärken. Darunter sind Dr. Johannes Hillje, Progressives Zentrum Berlin, Leonie Pessara und Sebastian Nitzsche, MAGNET – Werkstatt für Verständigung gUG, Marie Scholz, "aula – Beteiligung und aktive Mitbestimmung" und Lisa Braner, "Löwenfans gegen Rechts". Ziel dieser zivilgesellschaftlichen Initiativen ist es, die Emotionen nicht den Polarisierern zu überlassen, sondern über diese demokratischen Ziele und Werte stark zu machen. Sie setzen auf Verständigung und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Die Konferenz wird von der Stiftung Weiter-Denken und der Münchner Stadtbibliothek veranstaltet. Eine Anmeldung wird erbeten unter: info(at)stiftung-weiter-denken.de. Weitere Informationen unter: www.stiftung-weiter-denken.de