Aktuelles

Evangelische Kirchen bei der Langen Nacht der Musik
Bildrechte R. Schulz

Am 9. Mai findet die 25. "Lange Nacht der Musik" in München statt: Verteilt über die Innenstadt laden am Samstag, 9. Mai 2026 verschiedene Spielorte von 20 bis 2 Uhr zu Konzerten, Tanz und Theater. Auch die Erlöserkirche, St. Markus und St. Matthäus sind in diesem Jahr wieder dabei. In der Erlöserkirche gibt es ein elektroakustisches Chorprojekt (20 Uhr), Neo Soul (21.30 Uhr) und Elektojazz (22.30 Uhr). in der Markuskirche Maxvorstadt singt der Jazz-Pop-Chor "Soul Food Delight" A-cappella-Chormusik von Barock bis Pop. Zudem spielt ein Instrumentalensemble, das klassische und moderne Klänge miteinander verbindet. In der Matthäuskirche am Sendlinger Tor gibt es Orgelmusik mit Armin Becker und Gästen. Der Eintritt für die Lange Nacht der Musik beträgt 20,- Euro. Mehr Informationen auf den Seiten von St. Markus, St. Matthäus und der Erlöserkirche.

Auf dem Königsplatz in München findet am Sonntag, 10. Mai 2026, zwischen 11 und 18 Uhr die Veranstaltung "München liest aus verbrannten Büchern" statt. Münchnerinnen und Münchner lesen zur Erinnerung an die Bücherverbrennungen vom 10. Mai 1933 Texte von Autoren, deren Werke 1933 verbrannt wurden. Für die Evangelisch-Lutherische Kirche nimmt unter anderem Stadtdekan Dr. Bernhard Liess um 12.10 Uhr an der Lesung teil. Zu Beginn der Veranstaltung wird Künstler Wolfram P. Kastner um 10 Uhr am Ort der Bücherverbrennung von 1933 einen Brandfleck in den Rasen setzen - damit soll ein Zeichen gesetzt werden, dass kein Gras über die Geschichte wächst.

Tauffeste im Sommer
Bildrechte Segen.Servicestelle Ducke

Die Taufe ist ein Herzstück des christlichen Glaubens. Um die Bedeutung der Taufe wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken, laden auch dieses Jahr zahlreiche evangelische Kirchengemeinden in der Region München zu Tauffesten an Seen, Flüssen und Bächen ein: am Regattaparksee in Oberschleißheim (14. Mai), am Hachinger Bach (13. Juni), am Riemer See (14. Juni) oder an der Isar (11.7.). Dafür haben sich teilweise mehrere Kirchengemeinden zusammengeschlossen. In den Gottesdiensten werden viele Täuflinge jeden Alters getauft. Im Anschluss findet meist ein Fest mit Picknick und Musik am See oder im Biergarten statt. Das soll die Familien bei der Organisation dieses Festtages unterstützen. Sie können einfach mit ihren Angehörigen und Freunden kommen. Mehr Informationen unter Segen.Servicestelle oder über die Suchfunktion im Veranstaltungskalender mit dem Suchbegriff "Tauffest".

Segen für Babys
Bildrechte Segen.Servicestelle

Die evangelische Kirche in München lädt in diesem Jahr zum zweiten Mal Familien mit Babys und Neugeborenen zu Segensgottesdiensten ein. Am Sonntag, 20. September 2026 laden zwei Kirchengemeinden zu Segensfeiern ein. Um 10 Uhr können Familien und ihre Neugeborenen in der Christuskirche, Dom-Pedro-Platz 4, und um 15 Uhr in der Lutherkirche, Martin-Luther-Str. 4,  den neuen Lebensabschnitt in einer liebevoll gestalteten Feier würdigen. Es ist ein offenes Angebot, um spontan, einfach und unkompliziert das neue Familienmitglied zu begrüßen, Segen und gute Wünsche zu empfangen und gemeinsam mit anderen Familien ein Fest zu feiern. Dabei sein und mitfeiern sollen alle, die möchten: Mamas, Papas, Geschwister, Omas, Opas, Paten und Patinnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

"Gehört uns die Zukunft?", so lautet das Motto des Gottesdienstes zum Tag der Arbeit, der am Sonntag, 26. April 2026 um 10.30 Uhr in der evangelischen Jugendkirche, Bad-Schachener-Str. 28, stattfindet. Wie viel Zukunftslust oder Zukunftsangst spüren junge Menschen? Wie erleben sie die sich rasant ändernde Arbeitswelt? Und wie könnte eine Zukunft aussehen, die wirklich allen gehört? Darüber kommen Anna-Nicole Heinrich, Präses der EKD-Synode, und Elke Hahn, Geschäftsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Bayern, im Gottesdienst am Sonntag vor dem 1. Mai miteinander ins Gespräch. Veranstalter sind das Evangelisch-Lutherische Dekanat München, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt in Bayern (kda) und die Evangelische Jugend München. 

Besuch der Partnergemeinden in Paris
Bildrechte Dekanat/123rf

Unter dem Motto "Woher kommt mir Hilfe (Psalm 121,1) - Die sozialen Dienste der evangelischen Kirche in München" findet vom 17. bis 19. April 2026 in München die "Lutherische Begegnung" statt. Die Gemeinden der "Inspection de Paris" der "Église Protestante Unie de France" besuchen die evangelischen Partnergemeinden im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München. Zur Begrüßung findet am 17. April um 14.30 Uhr ein Empfang in St. Markus, Gabelsbergerstraße 6, statt. Im Anschluss daran feiern die Gemeinden um 18 Uhr einen gemeinsamen Gottesdienst mit Pfarrer Laza Nomenjanahary, inspecteur ecclésiastique, Stadtdekan Dr. Bernhard Liess und Pfarrer Sebastian Kühnen. Auf dem Programm stehen darüber hinaus der Besuch verschiedener sozialer Einrichtungen und Dienste, unter anderem die Freizeitstätte Hirschgarten der Evangelischen Jugend München, die Münchner Insel und die Bahnhofsmission.

Evangelische Notfallseelsorger in der Region München: Diakon Dietmar Frey und Diakon Harald Braun (v. l.).
Bildrechte Dekanat/O. Bodmer

Ob ein Todesfall zu Hause, ein schwerer Unfall, eine Großschadenslage nach einem Zugunglück: Wenn das Schlimmste passiert ist, sind sie schnellstmöglich vor Ort, die Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger der evangelischen Kirche. Sie kümmern sich um Angehörige oder Betroffene, geben Hilfestellungen oder sind einfach nur da und hören zu. Dieses Jahr feiert die Evangelische Notfallseelsorge ihr 25-jähriges Jubiläum.  

Gegründet wurde sie im März 2001 von Diakon Dietmar Frey, der sie seit einem Vierteljahrhundert leitet.  Er koordiniert die Einsätze für die Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche der evangelischen Kirche und ist einer von 16 Seelsorgerinnen und -seelsorgern im Team der Notfallseelsorge, die in der Region München ökumenisch organisiert ist. Auf evangelischer Seite gehören zum Team Diakon/innen sowie Pfarrer/innen. Alle haben eine umfassende Ausbildung absolviert. Die Notfallseelsorge ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar.

Ostern gemeinsam feiern
Bildrechte fundus-medien.de/Stefanie Bernecker

Die Termine der Gottesdienste an den Osterfeiertagen in der Region München finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Rund um die Ostertage gibt es auch zahlreiche Ostergottesdienste im Fernsehen, Radio und Internet. Eine Zusammenstellung ausgewählter Gottesdienste findet sich unter www.ostergottesdienste.de. Einige evangelische Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk München bieten darüber hinaus Livestreams ihrer Kar- und Ostergottesdienste im Internet an. 

Leonardo auf der Straße
Bildrechte Gila Sonderwald

Kunstaktion des Evangelischen Migrationszentrums: Am Gründonnerstag, 2. April 2026 wird in der Innenstadt das Gemälde "Das letzte Abendmahl" von Leonardo da Vinci als lebendes Straßenbild in der Münchner Innenstadt an verschiedenen Orten lebendig. Zwischen 14 Uhr und 18 Uhr performt eine Projektgruppe des Evangelischen Migrationszentrums das Kunstwerk nacheinander an drei verschiedenen Orten. Die dargestellten Jüngerinnen und Jünger ziehen dieses Jahr vom Sendlinger Tor (14.30 Uhr) über die Sendlinger Straße (15.30 Uhr) zum Karlsplatz (16.30 Uhr). Dort bauen sie jeweils Tisch und Stühle auf, setzen sich, essen und trinken. Die Projektgruppe setzt sich aus Münchnerinnen und Münchnern mit unterschiedlicher Herkunft zusammen: unter anderem äthiopisch, chinesisch, deutsch, koreanisch,  madagassisch, niederländisch, peruanisch und türkisch. Sie will mit der Aktion die evangelische Vielfalt eines weltoffenen heutigen Münchens zeigen. Mehr Information unter www.evangelisches-migrationszentrum.de.

Fastenaktion 2026: 7 Wochen Ohne
Bildrechte Jodie Griggs/Getty Images

Mehr als zwei Millionen Menschen machen jedes Jahr bei der Fastenaktion "7 Wochen Ohne" der evangelischen Kirche mit. Die Fastenaktion lädt dazu ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag bewusst zu erleben und zu gestalten, dieses Jahr unter dem Motto: "Mit Gefühl – Sieben Wochen ohne Härte". Die diesjährige Aktion vom 18. Februar bis 6. April 2026 ruft dazu auf, in einer Welt, in der Härte und Gewalt um sich greift, menschlich und zugewandt zu bleiben, offen und empfindsam – in der Fastenzeit und darüber hinaus. Informationen zum Thema gibt es unter www.7-wochen-ohne.de. In vielen Kirchen im Dekanatsbezirk München finden in der Passionszeit Andachten, Predigtreihen und Konzerte statt.