Aktuelles

Am 15. Juni 2026 wäre Pfarrer Walter Joelsen 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass findet um 19 Uhr in der Christuskirche, Dom-Pedro-Platz 4, ein Gedenkabend zur Erinnerung an den NS-Verfolgten, Zeitzeugen und Pfarrer statt, der 2023 gestorben ist. Es werden unter anderem Passagen aus Joelsens Dachauer Predigten vorgetragen, es singen die Jugend- und Erwachsenenchöre der Christuskirche unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Demmler und es wird die neue biographische Broschüre "Einer unter uns ist anders – Walter Joelsen: Kindheit und Jugend unterm Hakenkreuz" seiner Tochter Gisela Joelsen präsentiert. Mitwirkende sind unter anderem Landesbischof Christian Kopp, Stadtdekan Dr. Bernhard Liess, Gisela Joelsen sowie Schülerinnen und Schüler seines Wittelsbacher Gymnasiums und Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Jugend München. Im Anschluss findet ein Empfang statt. 

Tauffeste im Sommer
Bildrechte Segen.Servicestelle Ducke

Die Taufe ist ein Herzstück des christlichen Glaubens. Um die Bedeutung der Taufe wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken, laden auch dieses Jahr zahlreiche evangelische Kirchengemeinden in der Region München zu Tauffesten an Seen, Flüssen und Bächen ein: am Regattaparksee in Oberschleißheim (14. Mai), am Hachinger Bach (13. Juni), am Riemer See (14. Juni) oder an der Isar (11. Juli). Dafür haben sich teilweise mehrere Kirchengemeinden zusammengeschlossen. In den Gottesdiensten werden viele Täuflinge jeden Alters getauft. Im Anschluss findet meist ein Fest mit Picknick und Musik am See oder im Biergarten statt. Das soll die Familien bei der Organisation dieses Festtages unterstützen. Sie können einfach mit ihren Angehörigen und Freunden kommen. Mehr Informationen unter Segen.Servicestelle oder über die Suchfunktion im Veranstaltungskalender mit dem Suchbegriff "Tauffest".

Am 13. und 14. Juni 2026 findet in der Neuhauser Straße und rund um den Dom "Zu Unserer Lieben Frau" das Bennofest der katholischen Kirche statt. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die evangelische Kirche am Fest der rund 60 katholischen Verbände. Das Dekanat München wird mit einem Info-Stand vertreten sein, an dem sich unter anderem die Tansania-Partnerschaft und die Evangelische Notfallseelsorge präsentieren wird. Zudem spielt der Evangelische Bezirksposaunenchor München an verschiedenen Orten. Am Samstag, 13. Juni predigt Stadtdekan Dr. Bernhard Liess um 12.30 Uhr bei einem ökumenischen Friedensgebet im Dom "Zu Unserer Lieben Frau". Auf dem Stadtgründungsfest am Sonntag, 14. Juni lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in München (ACKiM) um 12.30 Uhr auf dem Marienplatz zu einem ökumenischen Gottesdienst mit Gästen aus der Partnerstadt Kiew, Ukraine, ein. 

Café Himmelb(l)au
Bildrechte M. Boerschmann

Von 21. Juni bis 16. August 2026 öffnet wieder das Pop-up-Café Himmelb(l)au auf dem Friedhof am Perlacher Forst. Bei gutem Wetter werden dort jeden Sonntag ab 14 Uhr in einem himmelblauen Bauwagen Kaffee und Kuchen angeboten. Gemütliche Caféhausstühle und Tische laden zum Verweilen ein. Pfarrerinnen und Pfarrer sowie kirchliche Mitarbeitende sind vor Ort und stehen zur Verfügung, wenn trauernde Menschen das Bedürfnis nach einem persönlichen Gespräch haben.

"Einfach heiraten" ist das Motto einer Aktion der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Ziel ist, Menschen den Segen Gottes für ihre Partnerschaft zuzusprechen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man bereits standesamtlich verheiratet ist oder nicht, oder ob man sich den Segen Gottes anlässlich eines Ehejubiläums wünscht. LGBTQI+-Paare sind selbstverständlich willkommen. Auch eine Kirchenzugehörigkeit ist nicht erforderlich – der Segen Gottes ist an keine Vorbedingungen geknüpft. Im Dekanatsbezirk München laden dazu drei Kirchengemeinden am Sonntag, 26. Juni 2026 ein: die Christuskirche in Neuhausen, die Dreieinigkeitskirche in Bogenhausen und die Gnadenkirche in Dachau.  Interessierte Paare können einfach kommen – ohne Voranmeldung, ohne Unterlagen. Wer sich trotzdem anmelden möchte, kann dies über die Websites der Kirchengemeinden tun.

Über 30 Konzerte mit Organist*innen aus dem In- und Ausland stehen 2026 auf dem Programm des Münchner Orgelsommers, der vom 9. Juli bis 13. September stattfindet. Das Festival bietet ein breites musikalisches Spektrum – von barocken Meisterwerken über romantische Klangwelten bis hin zu zeitgenössischen
Kompositionen.

Neben den klassischen Orgelkonzerten gibt es auch spezielle Angebote für Nachschwärmer*innen und Familien mit Kindern wie den Orgelnachmittag im Deutschen Museum, bei dem Kinder spielerisch die Funktion einer Orgel entdecken können, oder ein Orgelpicknick in der Erlöserkirche. Sieben evangelische
Kirchen beteiligen sich dieses Jahr an dem Festival: Erlöserkirche, Himmelfahrtskirche Sendling, St. Lukas, St. Markus, St. Matthäus, Paul-Gerhardt-Kirche und Andreaskirche. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei. Mehr Infos unter: muenchner-orgelsommer.de
 

Protestantin und Bayerns erste Königin: Anlässlich des 250. Geburtstags von Caroline von Bayern gibt es am 13. Juli 2026 um 19 Uhr in St. Markus einen Vortrag über Leben, Wirken und Glauben der Königin. 

In München ist ein Platz und eine Kirche nach ihr benannt, doch was weiß man sonst von dieser tatkräftigen Frau an der Seite des ersten bayerischen Königs Max Joseph? In einer Zeit des Umbruchs in Bayern mit großen politischen und territorialen Veränderungen trug Caroline zusammen mit ihrem Kabinettsprediger Ludwig Friedrich Schmidt wesentlich zum Entstehen der ersten protestantischen Gemeinde in München bei. Den Vortrag hält Susanne Pfisterer-Haas, Dekanatsfrauenbeauftragte und Historikerin, Stadtdekan Dr. Bernhard Liess spricht ein Grußwort. Die musikalische Begleitung verantwortet Kirchenmusikdirektor Holger Boenstedt. Im Anschluss findet ein Empfang statt.

Segen für Babys
Bildrechte Segen.Servicestelle

Die evangelische Kirche in München lädt in diesem Jahr zum zweiten Mal Familien mit Babys und Neugeborenen zu Segensgottesdiensten ein. Am Sonntag, 20. September 2026 laden zwei Kirchengemeinden zu Segensfeiern ein. Um 10 Uhr können Familien und ihre Neugeborenen in der Christuskirche, Dom-Pedro-Platz 4, und um 15 Uhr in der Lutherkirche, Martin-Luther-Str. 4,  den neuen Lebensabschnitt in einer liebevoll gestalteten Feier würdigen. Es ist ein offenes Angebot, um spontan, einfach und unkompliziert das neue Familienmitglied zu begrüßen, Segen und gute Wünsche zu empfangen und gemeinsam mit anderen Familien ein Fest zu feiern. Dabei sein und mitfeiern sollen alle, die möchten: Mamas, Papas, Geschwister, Omas, Opas, Paten und Patinnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Evangelische Kirchen bei der Langen Nacht der Musik
Bildrechte R. Schulz

Am 9. Mai findet die 25. "Lange Nacht der Musik" in München statt: Verteilt über die Innenstadt laden am Samstag, 9. Mai 2026 verschiedene Spielorte von 20 bis 2 Uhr zu Konzerten, Tanz und Theater. Auch die Erlöserkirche, St. Markus und St. Matthäus sind in diesem Jahr wieder dabei. In der Erlöserkirche gibt es ein elektroakustisches Chorprojekt (20 Uhr), Neo Soul (21.30 Uhr) und Elektojazz (22.30 Uhr). in der Markuskirche Maxvorstadt singt der Jazz-Pop-Chor "Soul Food Delight" A-cappella-Chormusik von Barock bis Pop. Zudem spielt ein Instrumentalensemble, das klassische und moderne Klänge miteinander verbindet. In der Matthäuskirche am Sendlinger Tor gibt es Orgelmusik mit Armin Becker und Gästen. Der Eintritt für die Lange Nacht der Musik beträgt 20,- Euro. Mehr Informationen auf den Seiten von St. Markus, St. Matthäus und der Erlöserkirche.

Auf dem Königsplatz in München findet am Sonntag, 10. Mai 2026, zwischen 11 und 18 Uhr die Veranstaltung "München liest aus verbrannten Büchern" statt. Münchnerinnen und Münchner lesen zur Erinnerung an die Bücherverbrennungen vom 10. Mai 1933 Texte von Autoren, deren Werke 1933 verbrannt wurden. Für die Evangelisch-Lutherische Kirche nimmt unter anderem Stadtdekan Dr. Bernhard Liess um 12.10 Uhr an der Lesung teil. Zu Beginn der Veranstaltung wird Künstler Wolfram P. Kastner um 10 Uhr am Ort der Bücherverbrennung von 1933 einen Brandfleck in den Rasen setzen - damit soll ein Zeichen gesetzt werden, dass kein Gras über die Geschichte wächst.